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06.10.2017 
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Was passiert bei einem Antennen-Upgrade? Was ist LTE? Denise will es wissen!

Die Mobilfunkantenne beim Strassenverkehrsamt in Zürich war ein älteres Modell. Aus diesem Grund wurde cablex von Swisscom beauftragt, ein Upgrade durchzuführen. Denise besuchte die Herren auf der Baustelle und wollte mehr darüber wissen.

An einem sommerlichen Tag Anfang Juli wurde der neue Mast mit den neuen Antennen gestellt. Mir wurde erklärt, dass die Antenne nur der obere Teil ist, der restliche Teil ist der Mast. Für die Stahlbauer ist das Stellen des Mastes tägliches Brot, darum ging dies auch sehr zackig voran. Schon bald stand der neue Mast.

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Schon bald stand der neue Mast.


Die alte Antenne war "End of Lifetime".

Der Bauleiter Urs Fuchs erzählte mir, dass die alte Antenne die aktuellen Systeme nicht übertragen kann. Die Antenne war über zehn Jahre alt und sendete über die Frequenz 900 MHz 3G und 2G, über die Frequenz 1800 MHz 4G und über die Frequenz 2100 MHz ebenfalls 3G. Auf diesem Bild sieht man den Mast mit den beiden alten Antennen.

Die Mobilfunktechnologien im Überblick.

Natel A und Natel B waren die ersten Mobilfunktechnologien, die Sprache übertragen konnten. Darauf folgte 2G (GSM, GPRS, EDGE). Die heute 22 Jahre alte Technologie 2G wird ab Ende 2020 nicht mehr unterstützt, um genügend Frequenzen und Kapazität für zukünftige Kundenbedürfnisse bei der Telefonie und Datenkommunikation zu haben (Medienmitteilung Swisscom Oktober 2015). 3G (UMTS, HSPA, HSPA+) konnte zusätzlich zur Sprache noch Daten übertragen. Aktuell ist das Long Term Evolution LTE (4G) die leistungsstärkste Technologie. Swisscom ist aber bereits in der Testphase der 5. Generation (5G), die Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gbit/s erlauben wird.

Hier eine Übersicht über die Netzgeschwindigkeiten.

Mobilfunk-Technologien im Vergleich    
2G     Abdeckung Geschwindigkeit
  GSM Global System for Mobile Communications > 99 % bis zu 13.4 kbit/s
  GPRS General Packet Radio Service > 99% bis zu 48 kbit/s
  EDGE Enhanced Data Rates for GSM Evolution > 99% bis zu 256 kbit/s
3G     Abdeckung Geschwindigkeit
  UMTS Universal Mobile Telecommunications System > 99% bis zu 384 kbit/s
  HSPA High Speed Packet Access > 99% bis zu 14.4 Mbit/s
  HSPA+ High Speed Packet Access plus > 98% bis zu 42   Mbit/s
4G / 4G+     Abdeckung Geschwindigkeit
  LTE Long Term Evolution 99% bis zu 150   Mbit/s
  LTE adv. Long Term Evolution advanced 40% bis zu 300   Mbit/s
      15% bis zu 450   Mbit/s
      Einige Standorte bis zu 1 Gbit/s

Doch was heisst dies nun für den Mobilfunkstandort beim Strassenverkehrsamt Zürich?

Die vorherige Datenübermittlung basierte an diesem Mobilfunkstandort auf GSM 900, UMTS 900, UMTS2100 plus LTE 1800. Neu sind LTE 800 und LTE 2100 dazugekommen. Das heisst, das 4G-Netz wurde deutlich verstärkt. Zusätzlich wurden die alten Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt.

Wie oben erklärt, bezeichnen GSM, UMTS und LTE die Technologien. Die Zahlen danach stehen für die Frequenzen, das heisst, GSM läuft auf dem 900-MHz-Band.

Unterschiede der Frequenzbereiche.

Wichtigster Unterschied ist die Wellenlänge. Als Faustregel gilt: Je niedriger der Megahertzbereich der Frequenz, desto länger die Wellen, aber desto weniger Leistung ist möglich. Parallel bedeutet ein höherer Megahertzbereich eine kürzere Reichweite, aber mehr Leistung.

Niedrige Frequenzbereiche wie das 800er- und 900er-MHz-Band eignen sich entsprechend für die Mobilfunkabdeckung im Gebäudeinnern, da niedrigere Frequenzen eine bessere Durchdringung haben. Höhere Frequenzen werden meist an Hotspots und stark frequentierten Orten eingesetzt.

Bei der neuen Antenne wird ein Hotswap ausgeführt.
Nach dem Stellen des neuen Mastes montierte cablex während sieben Tagen die neue Antenne und baute die alte Antenne zurück. Die Anlage musste während des Umbaus für die Kunden jederzeit verfügbar sein, deshalb wurde die alte Anlage Schritt für Schritt abgebaut und die neue schrittweise in Betrieb genommen (Hotswap).

Das Herz der Antenne ist das sogenannte Rack.

Beim Upgrade wurden die Kupferkabel grösstenteils durch Glasfaserkabel ersetzt. Endgeräte empfangen nur elektromagnetische Wellen, welche durch Kupferkabel übertragen werden. Glasfaserkabel übertragen Lichtwellen. Die ERS überträgt Lichtwellen auf elektromagnetische Wellen und umgekehrt (ERS siehe Bildergalerie).

Das heisst, vom Rack kommt ein Glasfaserkabel zur ERS. Diese leitet das Signal vom Glasfaserkabel auf ein Kupferkabel um, das zur Antenne führt. In Zukunft wird die ERS in der Antenne integriert sein.

Kontrolle durch cablex und Swisscom.

Die Antennen-Upgrades werden durch unseren internen Kontrolleur Kurt Eggenberger abgenommen. Kurt überprüft, ob alles korrekt installiert ist, und misst die Werte. Da dies ein grösseres Projekt war, erfolgte zusätzlich eine Schlussabnahme durch Swisscom. Es zeigte sich, dass nur kleine Anpassungen nötig waren.

Wir sind stolz darauf, mitverantwortlich zu sein, dass Sie überall vernetzt sind –

und das mit den neusten Technologien auf dem besten Netz von Swisscom.


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