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12.12.2018  /  Denise Schneider
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Die Ratte ist ein Nagetier – das hat auch cablex gespürt.

Am Sonntag, 11. November 2018, wurde eine Störung in Otelfingen als Pikettfall gemeldet. Zwei Kilometer Glasfaserkabel mussten ausgetauscht werden. Ratten hatten diverse Kabel angefressen und so die Störung ausgelöst.

Die Störungsbehebung war ursprünglich für den folgenden Samstag geplant. Doch cablex konnte den Defekt bereits am darauffolgenden Mittwochabend beheben. Ein Team von 20 cablex Mitarbeitenden (Messtechniker, Kabelzügler und Spleisser) war daran beteiligt. Doch was ist geschehen?

Nach dem Eingang der Störungsmeldung machte sich ein cablex Techniker vor Ort ein erstes Bild vom Ausmass der Störung. Die genaue Störung wurde dann am Montagmorgen vom Bauleiter, Alen Bura, eingegrenzt. "Da verschiedene Parteien und ein grosser Umkreis von dem Unterbruch betroffen waren, ahnte ich schon, dass da Tiere am Werk waren. Bei Glasfaserkabeln wird mit einem Licht vom Beginn bis zum Ende des Regionalkabels die Verbindung gemessen, in diesem Fall von Buchs im Kanton Zürich bis Baden im Kanton Aargau. Das Messgerät gibt an, wo genau das Signal unterbrochen ist. Anhand der Pläne konnten wir anschliessend die Störung eingrenzen", so Alen. 

Doch bevor die Kabel eingezogen wurden, musste mit Hilfe einer Schädlingsbekämpfungsfirma der Schacht gereinigt werden. Da zahlreiche Parteien von dieser Störung betroffen waren, arbeitete cablex anschliessend mit Hochdruck daran, die Störung zu beheben. Unter anderem war eine Funkantenne ausgefallen, woraufhin der 4G-Empfang im Umkreis des betroffenen Schachts entweder schwächer war als gewöhnlich oder sogar völlig unmöglich war, denn die nächste Antenne steht zu weit entfernt. Ein FAN-Anschluss war betroffen, auf welchen verschiedene Businesskunden angewiesen waren, und zusätzlich waren diverse Regionalkabel beschädigt, was zur Folge hatte, dass im betroffenen Gebiet nur Barzahlung möglich war, da EC-Geräte keine Signale mehr erhielten.

"Es gab einige Anwohner, welche ihren Frust über das Offlinesein an uns ausliessen. Wir wissen natürlich auch, dass die Situation in diesem Moment nicht zufriedenstellend war. Doch wir arbeiteten mit Hochdruck daran – am ersten Tag sogar im Dreischichtbetrieb –, die Störung zu beheben. Dies erklärten wir auch den unzufriedenen Anwohnern", berichtet Alen.

Wir mussten insgesamt sechs neue Glasmuffen spleissen, das heisst, zwei Kilometer Glasfaserkabel wurden neu eingezogen und 408 Fasern wurden neu verbunden. Dank dieses ausserordentlichen Einsatzes konnten wir bereits nach drei Tagen die Störung als behoben melden.

Wir hoffen, dass Otelfingen dank unseres raschen Einschreitens nur kleine Ausfälle verzeichnen musste. Auch für uns war diese Störung aussergewöhnlich, da besonders viele verschiedene Parteien betroffen waren. Wir danken allen Betroffenen für ihr Verständnis!

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Ein angefressenes Glasfaserkabel (an der orangen Farbe zu erkennen).


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