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28/05/2019  /  Eine Publikation von Smart Media.
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Wir schmieden die Talente von morgen.

Die Digitalisierung verändert die Art und Weise wie wir arbeiten, kommunizieren und Medien konsumieren. Ohne leistungsfähiges Telekommunikationsnetz wäre das unmöglich. Darum sorgen die Fachleute von cablex dafür, dass dieses Netz einwandfrei geplant, gebaut und gewartet wird. Spannende Aufgaben – und vor allem ein Beruf mit Zukunft, wie Sandra Lange, Leiterin HR und Mitglied der Geschäftsleitung von cablex, im Interview verrät.

Sandra Lange, Sie sind verantwortlich für das Personal bei cablex. Welches sind die grossen Herausforderungen, die Sie in Ihrer Branche derzeit feststellen?
Ein fortwährendes Thema ist der Fachkräftemangel. Vor allem die Bereiche "Telekommunikation" und "Infrastruktur" sind davon stark betroffen, es fehlt dort merklich an gutausgebildeten Fachleuten, die handwerklich begabt sind und über sehr spezifische Fachkenntnisse verfügen.

Eine schwierige Ausgangslage. Wie reagiert cablex darauf?
Indem wir uns dem "War for Talents" stellen. Das bedeutet für uns, dass wir als Arbeitgeber attraktiver sein müssen als unsere Mitbewerber. Hier verfügen wir über eine gute Ausgangslage: cablex verfügt über einen eigenen Firmen-Gesamtarbeitsvertrag, der in einigen Punkten noch attraktiver ist, als der Branchen-GAV. Somit bieten wir hier die besten Konditionen. Das allein genügt uns aber noch nicht: Wir müssen die Talente von morgen selber schmieden und sie dann in unserem Unternehmen halten. Als Unternehmen tun wir dies aus Überzeugung und mit Herzblut. Darum legen wir sehr grossen Wert auf die Berufsausbildung von Jugendlichen sowie die Ausbildung von Quereinsteigern. Wir haben uns diesbezüglich ein ambitioniertes Ziel gesteckt: Wir möchten, dass Lernende künftig fünf Prozent der cablex-Belegschaft ausmachen.

Welche Berufe kann man denn bei cablex lernen?
Wir bieten Lehrstellen in drei Berufsbildern an. Als erstes wäre die/der "Netzelektriker/in EFZ" mit Schwerpunkt Telekommunikation zu nennen. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Die Hauptaufgabe dieser Fachleute besteht darin, Kommunikationsnetze zu erstellen, zu unterhalten und bei Bedarf zu reparieren. Dabei kann es sich sowohl um Kupfer- als auch um Glasfasernetze handeln. Die Planung, das Montieren von Kabeln sowie das Spleissen gehören zu den tagtäglichen Aufgaben dieser Expertinnen und Experten. Die Netzelektriker erbringen eine essenzielle Dienstleistung für die Gesellschaft: Dank der Telekommunikationsnetze, die sie erstellen und betreiben, wird unser gewaltiger Datenaustausch überhaupt erst möglich – vom Fernsehen in HD über die Nutzung von Streaming-Portalen bis hin zum Gebrauch von Cloudprogrammen etc. Sie pflegen sozusagen die Lebensadern der modernen Gesellschaft. Dementsprechend handelt es sich um ein Berufsbild, das in den nächsten Jahren immer wichtiger werden wird.

Welches sind die anderen beiden Lehrberufe, die cablex anbietet?
Da hätten wir zum einen die/den "Montage-Elektriker/in EFZ". Auch hier handelt es sich um eine dreijährige Lehre. Diese Fachleute sind vor allem für die Installation der Infrastruktur (Elektro- und Telekommunikationsinstallation) in und an Gebäuden zuständig. Sie reparieren Leitungen und Verteilerkästen, installieren Steckdosen usw. Die erweiterte Variante dieses Berufsbildes ist dasjenige der/des "Elektroinstallateurs/in EFZ". Diese Ausbildung nimmt vier Jahre in Anspruch. Dafür sind Absolventinnen und Absolventen zusätzlich in der Lage, komplexe Netzanlagen zu planen, deren Umsetzung durchzuführen, zu prüfen und schlussendlich in Betrieb zu nehmen.

Was geschieht nach dem Lehrabschluss – welche Karrierewege stehen Absolventinnen und Absolventen offen?
Bei uns gilt die Devise "Kein Abschluss ohne Anschluss." Wir bieten unseren Lehrabsolventinnen und -absolventen echte Perspektiven für ihre berufliche Zukunft. Die ersten Netzelektriker haben unsere Lehrstätte im Jahr 2017 verlassen. Vielen davon haben wir eine Anschlusslösung bei cablex angeboten – schliesslich ist es auch in unserem Interesse, das Know-how, welches wir über drei Jahre hinweg kultiviert und geschärft haben, in unserem Betrieb zu halten und eine Karriere zu ermöglichen. Doch auch ausserhalb unserer Firma stehen den jungen Fachkräften viele Türen offen, denn die Telekommunikation wächst und die Expertinnen und Experten sind gefragt. Die aktuelle 5G-Thematik ist nur ein Beispiel dafür. Wir möchten den Berufsstand aber auch als Ganzes weiterbringen. Darum unterstützen wir den SNiv (Schweizer Netzinfrastrukturverband) dabei, die höhere Berufsbildung zu organisieren. Denn damit kann man Abschlüsse als "Netzfachfrau/mann" sowie "Netzelektrikermeister/ in" erlangen. Beim ersten höheren Abschluss handelt es sich um eine gruppen- oder teamleitende Funktion. Auf der "Meister"-Stufe geht es dann um die Koordination komplexer Anlagen sowie die Leitung von grösseren Einheiten. Diese Funktionen setzen tiefgreifende Menschen-und Führungskenntnisse voraus, da man mit diversen Anspruchsgruppen interagiert.

Das klingt, als könnte man sich nach der Lehre ziemlich frei entfalten.
Das ist absolut der Fall, weil unsere Mitarbeitenden sehr gut ausgebildet sind und so absolut arbeitsmarktfähig sind. Und wir von cablex tun unser Möglichstes, um den Ansprüchen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerecht zu werden. Zum Beispiel bieten wir ihnen bei entsprechender Eignung gerne die Möglichkeit, Führungsaufgaben zu übernehmen. Oder wenn jemand nicht mehr im "Feld" arbeiten will und sich eher für Planungsaufgaben interessiert, suchen wir nach Möglichkeit intern eine passende Funktion.

Was sollte man für eine Lehre bei cablex mitbringen – und besteht die Möglichkeit, im Rahmen von Schnupperangeboten den Betrieb näher kennenzulernen?
Wir führen für alle Berufsgruppen Schnupperwochen durch. Diese bieten den idealen Rahmen, um sich vor Ort ein Bild über den Beruf und die Firma zu machen. Für die Lehre zum Netzelektriker zum Beispiel sollten Interessenten eine gute Schulbildung mitbringen. Noch wichtiger sind allerdings Motivation sowie der Wille, anzupacken. Ein gutes Verständnis für Mathematik sowie Technik im Allgemeinen sind ebenfalls relevant. Und natürlich muss man handwerklich und körperlich arbeiten wollen – man darf also keine Angst davor haben, sich die Hände schmutzig zu machen. Farbenblindheit ist leider ein No-Go, weil oft mit Farbcodierungen gearbeitet wird. Wer diese Ansprüche erfüllen kann und möchte, darf sich auf eine spannende Arbeit mit tollen Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen freuen und lernt etwas, was in Zukunft immer noch gebraucht wird.

Interessanterweise legt cablex nicht nur grossen Wert auf die Aus- und Weiterbildung der eigenen Mitarbeitenden, sondern ist auch Schulungsanbieter für externe Unternehmen. Wie kam es dazu und wie darf man sich diese Dienstleistung vorstellen?
Mit diesem Engagement begegnen wir einem Grundproblem, das im Schweizer Telekommunikationsmarkt besteht. Denn der Fachkräftemangel hat in diesem Segment System: Nach der Privatisierung der PTT wurden hierzulande praktisch keine Fernmeldetechniker mehr ausgebildet. Erst im Jahr 2014 wurde mit dem Lehrberuf "Netzelektriker/in EFZ" mit Schwerpunkt Telekommunikation ein Angebot geschaffen, welches die Bedürfnisse dieser Branche adressiert. cablex hatte sich stark für die Schaffung dieses zukunftsfähigen Berufsbildes eingesetzt und dieses geprägt, um das bestehende Know-how-Vakuum zu füllen. Und da die Wartung der Kommunikationsnetze sowie das Aufrechterhalten der Netzabdeckung oberste Priorität geniessen, haben wir beschlossen, unsere Expertise auch mit anderen Firmen zu teilen. Davon profitiert die gesamte Branche und damit auch die Kunden.

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"Auch ausserhalb unserer Firma stehen den jungen Fachkräften viele Türen offen, denn die Telekommunikation wächst und die Expertinnen und Experten sind gefragt.", so Sandra Lange, Leiterin HR und Mitglied der Geschäftsleitung cablex.


Hier geht es zum Interview aus der Beilage des Tagesanzeigers vom 28.05.2019.



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