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cablex AG | Tannackerstrasse 7 | 3073 Gümligen |

03.12.2015 
news

Eine Störung kommt selten alleine.

Dienstag, 27. Oktober 2015, 16.36 Uhr: Beim cablex Frontdesk, sozusagen der Rund-um-die-Uhr-Alarmzentrale, ging die Meldung über eine Störung im Swisscom Netz ein.

Betroffen war ein Top-5-Kunde von Swisscom. Umgehend wurde ein Messtechniker zur Störungseingrenzung aufgeboten. Die Suche nach dem Fehler dauerte bis in die frühen Morgenstunden an, ein Unterbruch mehrerer Fasern wurde festgestellt. Noch in der Nacht wurden durch das cablex Pikett-Team erste Schritte zur weiteren Eingrenzung der Störung in die Wege geleitet. Die Glasfaserleitung ist über 10 km lang, deshalb war die genaue Schadenstelle erst nach Tagesanbruch deutlich sichtbar. In einem Schacht war ein Kabel geknickt.

Kühle Köpfe sind gefragt
Bei Tagesanbruch fand eine erste Telekonferenz mit den Vertretern des betroffenen Kunden, Swisscom und der cablex Einsatzleitung statt. Sofort wurden die notwendigen Ressourcen für die Behebung der Störung aus den jeweiligen Abteilungen von cablex zusammengestellt, sorgfältig geplant und persönlich avisiert. Leider mussten auch einige geplante Projekte kurzfristig verschoben werden, da die Ressourcen für diese Störung gebraucht wurden. Plötzlich ging alles sehr schnell. Bagger auf Platz, zusätzliche Werklöcher mussten freigegraben werden, Kabel per Express bestellt, Einsatzkräfte für die Nachtschicht wurden wieder nach Hause geschickt, um auch die Ruhezeiten einhalten zu können. Trotz all der aufgetretenen Schwierigkeiten haben alle jederzeit einen kühlen Kopf bewahrt. Teams standen einsatzbereit, Material war vorhanden – dann das kurze Durchatmen: Es durften keine Arbeiten auch nur in der Nähe der Schadenstelle ausgeführt werden! Der Kunde brauchte eine zusätzliche Nacht, um all seine Dienste redundant zu schalten. Am Folgetag dann das OK vom Kunden, unser Zeitfenster für die Arbeiten wurde geöffnet. 3, 2, 1 – GO!

Auf in die Runde zwei
Ein Teilstück von 1,2 km Länge wurde ausgetauscht, in der Nacht auf Freitag gespleisst und auch noch in der Nacht gemessen. Nach Tagesanbruch ein neuer Schreck: das neue Kabel ist nun durchgängig, jedoch wurde bei den Messungen ein weiterer Schaden, ca. 500 m entfernt vom Knick, festgestellt. Vor Ort war der Schaden nicht sichtbar, aber er konnte soweit lokalisiert werden, dass wir uns sicher waren, dass er sich im Bereich einer grossen Baustelle befindet. Mit kühlen Köpfen ging es auf in die Runde zwei. Es musste ein weiteres Teilstück des Kabels ausgetauscht, neu gezogen, gespleisst und wieder gemessen werden. Neue Ressourcen wurden zusammengestellt und erneut zur Nachtarbeit und Samstagsarbeit aufgeboten.

Erschöpft, aber zufrieden
Nach dieser weiteren langen Nacht und einem dicht gedrängten Programm konnte am Samstag, 31. Oktober, um 17.00 Uhr an der zirka 15. Telekonferenz von Swisscom und Einsatzleitung cablex der Dienst wieder als "verfügbar" gemeldet werden. Viele müde, aber zufriedene cablex Mitarbeitende machten sich auf den Weg ins kurze, aber wohlverdiente Wochenende.

Dominique Granwehr, der Verantwortliche für den Top-Kunden von Swisscom, sagt nach dem ausserordentlichen Einsatz: "Es ist eindrücklich, wie professionell und schnell cablex diese Störungen mit all den nicht planbaren Faktoren behoben hat. Der Kunde ist sehr zufrieden mit dem Verlauf und dem Endresultat, genauso wie wir von Swisscom auch."

Die bereits zweite grosse Störung im Raum Zürich innerhalb von sechs Monaten (nach Blackout in Birmensdorf am 8. Juni 2015) hat uns gefordert. Unser Team ist jedoch allzeit bereit und immer motiviert, den Kunden eine schnelle und qualitativ hochstehende Lösung zu bieten.(N. Flühmann/P. Kunz)

Zahlen und Fakten
5 Gruppen von Fachkräften im Einsatz (Tiefbau, Kabelzug, Spleissen, Messen, Leitung)
41 Mitarbeitende in 24h-Schichtbetrieb
120 Stunden später wieder online
500 Arbeitsstunden aus dem üblichen Tagesgeschäft abgezogen
1728 Spleissungen
2100 Meter neues LWL-Kabel verlegt

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Hier einige Impressionen.


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