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05.08.2020  /  Larissa Mihalik / Carolin Primerova
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Der Moment, in dem du dein Ziel erreichst …

Bestnoten für Abgänger der Netzelektrikerlehre.

Von zahlreichen Lernenden in der Schweiz, die im Juli 2020 ihre Lehre als Netzelektriker abgeschlossen haben, schafften es zwei aus den Reihen von cablex, aus der Menge herauszustechen. Toni Markov hat mit einem Abschluss von 5,7 schweizweit den besten Abschluss erlangt. Tomislav Vukovac teilt sich mit einer Endnote von 5,3 den ersten Rang als bester Netzelektriker EFZ im Kanton Zürich mit zwei weiteren Absolventen. Hinter den ausgesprochen guten Leistungen stecken auch ganz persönliche Motivationen und die Erkenntnis, dass es nie zu spät ist, sich engagiert für etwas einzusetzen.

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Sie haben sich Ziele gesetzt, und sie haben sie erreicht. cablex ist stolz auf die besten Lehrabgänger der Schweiz und zieht den Hut vor so viel Motivation.


In diesem Jahr ist wohl so gut wie alles anders als sonst – so auch die Prüfungen im Qualifikationsverfahren (QV) der Netzelektriker/innen EFZ, Schwerpunkt Telekommunikation. Dass sich die Corona Pandemie auch auf die Durchführung der QV-Prüfungen auswirken würde, war allen bewusst. Mitte April stand es dann fest: Die schriftlichen Prüfungen im Qualifikationsbereich Allgemeinbildung entfallen, die Abschlussnote wird anhand der Erfahrungsnoten ermittelt, und die praktischen Prüfungen finden in reduziertem Umfang statt.

Gute oder sogar sehr gute Noten machen stolz. Das ist ganz klar, aber doch handelt es sich dabei im Grunde nur um Zahlen. Was wirklich zählt, ist, wie Tomislav und Toni ihre Chance genutzt haben, sich beruflich weiterzuentwickeln, und welche Gründe sie dazu motiviert haben, diese Bestleistungen zu erbringen. Der Abschluss im Bereich Netzelektrik mit dem Schwerpunkt Telekommunikation eröffnet ihnen jetzt vielfältige Möglichkeiten, bei cablex so richtig durchzustarten.

 "Ein Diplom in der Tasche zu haben, ist heutzutage das A und O, um beruflich weiterzukommen",

sagt Tomislav Vukovac, 29 Jahre alt und seit Sommer 2020 erfolgreicher Absolvent der Netzelektrikerlehre.

Die Vorgeschichte: Nach seinem Schulabschluss fand Tomi keine Lehrstelle, die zu ihm passte. Glücklicherweise ergab sich für ihn die Möglichkeit, bei cablex eine Anlehre anzutreten. Da Tomi zuverlässig war und gute Arbeit leistete, machte cablex ihm einige Jahre später das Angebot, eine Ausbildung zum Netzelektriker zu absolvieren. 

Diese Chance ergriff Tomi sofort, denn sein Ziel stand fest: Er wollte ein Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) im Bereich Netzelektriker erwerben, weil ihm die Arbeit Spass machte, weil ihn neue Technologien interessierten und weil er von den guten beruflichen Perspektiven überzeugt war. "Ich bin sehr froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe. Mit der richtigen Motivation und einem starken Willen kann man sehr viel erreichen", sagt er. 

Für die Zukunft kann er sich vorstellen, selbst Lernende auszubilden oder sogar Berufsbildner zu werden. Ab dem Jahr 2022 gibt es für alle Netzelektrikerinnen und ‑elektriker mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung die Möglichkeit, sich in einer zweijährigen Weiterbildung zur Netzfachfrau beziehungsweise zum Netzfachmann Telekommunikation zu qualifizieren, ab 2026 gibt es auch die berufliche Weiterbildung zur Meisterin oder zum Meister. Diesen Weg einzuschlagen, kann sich Tomi durchaus vorstellen.

Berufsbildner Ante Gojevic hat Tomislavs Stärken bereits sehr früh erkannt: "In den überbetrieblichen Kursen, den ÜK, ist er immer sehr positiv aufgefallen. Dies ist einer der Gründe, weshalb Tomislav in Zukunft als Experte für die Ausbildung in den ÜKs eingesetzt werden wird. Auf diese Weise kann er sein Wissen, seine Erfahrung und seine Motivation an andere weitergeben." Im Interview beschreibt er, welche Eigenschaften einen guten Lernenden ausmachen und gibt weitere spannende Inputs.

Gute Zwischenergebnisse als Ansporn, noch besser zu werden.

Auch der Jahrgangsbeste, Toni Markov, entschied sich vor drei Jahren, noch eine Lehre zu machen. Er nahm 2015 an einem Spleisskurs teil und arbeitete danach temporär bei cablex, bis er am 1. Januar 2017 eine Festanstellung erhielt. Noch im selben Jahr begann er seine Ausbildung zum Netzelektriker mit der Spezifikation Telekommunikation. Sein ehemaliger Instruktor aus dem Spleisskurs, Hans-Rudolf Schöni, ist heute Tonis Berufsbildner. Er war es auch, der Toni zur Ausbildung zum Netzelektriker ermutigte.

Als gebürtiger Mazedonier hatte Toni zu Beginn Bedenken, ob seine Deutschkenntnisse ausreichen würden – aber seine Disziplin und sein Ehrgeiz zahlten sich aus: Bereits im ersten Lehrjahr bestand er alle Prüfungen mit der Note 5,0 oder besser. Motiviert und beflügelt durch die guten Ergebnisse, schraubte er sein Ziel weiter nach oben: Er wollte noch bessere Noten schreiben. Und auch das schaffte er! Zum Ende seiner Ausbildung bestand er alle Prüfungen mit 6,0.

Für Hans-Rudolf war klar, dass einem erfolgreichen Abschluss nichts mehr im Wege stand. Nun hiess es nur noch: "Weiter so!" Vor gut einem Monat hat Toni nun die Ergebnisse seiner praktischen Prüfung erhalten und ist sehr stolz, der Jahrgangsbeste zu sein.

Im Interview mit Toni Markov wird deutlich, dass eines seiner Geheimnisse für eine gute Abschlussprüfung sein Berufsbildner ist, da dieser ihn sehr gut auf die QV-Prüfung vorbereitet hat. Wenn wir aber seinen Berufsbildner Hans-Rudolf Schöni dazu befragen, sagt er folgendes: 

"Toni hat einen grossen Willen und ist sehr diszipliniert, das einzige Hindernis war die Sprache. Da Toni eine andere Muttersprache hat, musste er zuerst noch sein Deutsch verbessern und konnte daher erst ein Jahr später mit seiner Lehre beginnen. Sein Deutsch konnte er aber während seiner Lehre sehr stark verbessern, wozu auch der Unterricht in der Schule beitrug. Tonis Lernwille und seine Motivation waren definitiv entscheidend! Hätte Toni nicht den nötigen Ehrgeiz gehabt, hätte meine Hilfe auch nicht viel gebracht."

Es braucht eben immer beide Seiten: engagierte Lernende und Berufsbildner, die ihren Schützlingen manchmal unter die Arme greifen.

Man sieht: Das, was hinter den Ergebnissen steckt, ist viel wichtiger als das Zeugnis selbst. cablex hat es den beiden ermöglicht, eine Ausbildung zu absolvieren, und diese Chance haben sie genutzt. Dank ihrer Ambition halten sie nun ein EFZ in der Hand und sind gewappnet für eine erfolgreiche Zukunft.

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