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26.03.2020  /  Carolin Primerova
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Die Erfolgsstory der Business Unit Fibre to the Street.

Die Business Unit Fibre to the Street (FTS) kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken: 2019 wurden 137 Gemeinden mit einer Erfolgsquote von 90 Prozent physisch abgenommen. Die guten Zahlen sind jedoch nicht allein Ausdruck eines positiven Geschäftsjahrs, sondern sie sind vor allem auch das Resultat einer stetigen Optimierung und somit das Ergebnis eines kontinuierlichen Entwicklungsprozesses der Business Unit im Laufe der vergangenen Jahre. Doch was steckt konkret dahinter? Christian Rossi, Leiter der Business Unit FTS, erläutert im Interview die sechs wichtigsten Gründe für den Erfolg seiner Business Unit.

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Christian Rossi, Head of Business Unit Fibre to the Street.


"Herzblut" als treibende Kraft.

Für Christian Rossi ist der Erfolg von FTS an erster Stelle der Motivation seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken. Doch was macht gute Mitarbeitende zu engagierten Mitarbeitenden? "

Der cablex Wert "Herzblut" soll gelebt werden, Arbeit soll Spass machen! Um das zu erreichen, lege ich Wert darauf, dass die Chemie in den Teams stimmt. Ich suche deshalb ganz bewusst den Kontakt zu den Mitarbeitenden. Wenn ich den Eindruck habe, dass etwas nicht stimmt, dann gehe ich der Sache auf den Grund und finde die Ursache", erklärt Christian Rossi. 

In der Business Unit möchte man den "Puls" der Mitarbeitenden fühlen. "Pulse" heisst auch die Umfrage, in der 90 Prozent der FTS-Mitarbeitenden konstruktives Feedback zu ihrer Situation am Arbeitsplatz gegeben haben. Das Feedback war durchgehend sehr positiv – die Zufriedenheit innerhalb der Belegschaft stieg in allen Bereichen im Vergleich zu den Zahlen aus 2018. Auch dies ist das Ergebnis eines Prozesses und des kontinuierlichen Strebens nach Verbesserung.

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"Damit Arbeit Freude bereitet, braucht es Kolleginnen und Kollegen, die gut aufeinander abgestimmt sind und ein eingespieltes Team bilden. Es muss auf fachlicher und persönlicher Ebene stimmen, und es braucht einen guten Mix an unterschiedlichen Charakteren", so Rossi. So werden Teams gebildet, in denen sowohl Fachspezialisten mit langjähriger Erfahrung in den verschiedensten Bereichen (Tiefbau, Kabelzug, Montage) als auch junge Mitarbeitende vertreten sind. Die Jungen bringen Neugier und Affinität zu neuen Technologien mit. Dadurch entsteht ein Erfahrungsaustausch, der jedem die Chance bietet, sich weiterzuentwickeln. 

Heterogene Arbeitsgruppen für transparente Kommunikation.

Ein weiterer Aspekt, auf den Christian Rossi gezielt achtet, ist die umfassende und eng abgestimmte Zusammenarbeit von Planung, Steuerung, Realisierung und Controlling. Dies erfolgt in allen Projektbereichen in Bezug auf Zeit, Mengen, Ressourcen und insbesondere die Finanzen. Der Vorteil dieser Herangehensweise liegt auf der Hand: Dank der offenen und transparenten Kommunikation der Verantwortlichen kommt es kaum zu Missverständnissen. "Es macht keinen Sinn, wenn man in der einen Gruppe nur über Zahlen und in der anderen nur über Mengen diskutiert. Die Arbeitsgruppe muss heterogen sein, damit der Austausch auf allen Ebenen funktioniert und transparent ist", erklärt Rossi.

Interne Qualitätskontrollen.

Die Business Unit FTS konnte die Qualität ihrer Leistungen in den vergangenen Jahren kontinuierlich steigern. Die Fehlerquote nahm ab, und die Anzahl erfolgreicher Abnahmen mit dem "Qualitätsmerkmal" "first time right" stieg auf 90 Prozent.

Massgeblich begünstigt wurde diese Entwicklung durch die Einführung interner Kontrollen der Dokument- und Nachweisführung (logische Kontrolle) sowie der ausgeführten Arbeit (physische Abnahme).

Interne Qualitätsaudits und Workshops im logischen und physischen Bereich sollen diese positive Entwicklung weiter vorantreiben.

Langjährige, vertrauenswürdige Partnerschaften.

Die Zusammenarbeit mit Subunternehmern ist eine ambivalente Angelegenheit. FTS arbeitet mit langjährigen Partnerinnen und Partnern zusammen, die dann zum Einsatz kommen, wenn es die geografische Situation oder die Menge der Aufträge erfordert. Hier wurde in letzter Zeit stark selektiert: Arbeitete man im Jahr 2017 noch mit 90 Subunternehmen, sind es heute nur noch 30. "Wenn man mit langjährigen Partnerinnen und Partnern zusammenarbeitet, hat das zwei Vorteile: Wir wissen, was sie liefern, und sie wissen, was cablex von ihnen erwartet", erklärt Rossi. 

Offenheit für Innovationen.

In der Business Unit FTS ist man neugierig und immer offen für Optimierungen – im Kleinen wie im Grossen. Damit stellt man schon heute die Weichen für den Erfolg von morgen. Christian Rossi: "Es ist immer wichtig, die eigene Effizienz zu hinterfragen und einen kritischen Blick auf die eigenen Möglichkeiten zu werfen.

Man sollte sich immer wieder aufs Neue fragen: Ist das, was wir tun, heute noch zeitgemäss?" Der Schritt aus der Komfortzone und der Blick über den Tellerrand hinaus, das ist es, was am Ende den Unterschied macht – und dafür gibt es ganz konkrete Beispiele, etwa die Digitalisierung. Diese ist auch bei FTS ein Thema. Bis Juni wird ein Showcase erarbeitet. "Die Digitalisierung bietet riesiges Potenzial, nicht wertschöpfende Tätigkeiten zu minimieren", so Christian Rossi.

Gute Zusammenarbeit mit Auftraggeberin NET.

Auch die gute Zusammenarbeit mit der Swisscom in operativen Bereichen hatte massgeblich Einfluss auf die positive Entwicklung der Business Unit. "In den Arbeitsgruppen sitzen Mitarbeitende von cablex wie auch von der Swisscom. Wir pflegen einen intensiven Austausch auf allen Ebenen. Die proaktive Zusammenarbeit mit der Auftraggeberin NET (ehemals RLA) in Fachführungsthemen gibt uns darüber hinaus die Möglichkeit, unser Know-how einzubringen und die Zukunft des Netzbaus mitzugestalten. Das ist eine grosse Motivation."

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