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cablex AG | Tannackerstrasse 7 | 3073 Gümligen |

09.09.2019  /  Carolin Primerova
news

Die cablex Fotostory zum klassischen Werkleitungsbau.

In Aarau werden in Zusammenhang mit dem FTS Ausbau drei Kabelschutzrohe K 55 über eine Grabenlänge von circa 85 Meter eingebaut. In unserer Fotodokumentation zum klassischen Werkleitungsbau zeigen wir, wie cablex arbeitet und erklären, was auf der Baustelle passiert.

Die Kabeltrasse, in die das neue Glasfaserkabel im Rahmen des FTS Ausbaus eingezogen werden sollte ist bereits voll belegt. Für ein weiteres Kabel gibt es keinen Platz mehr. Aus diesem Grund muss nun ein Graben ausgehoben werden, um zusätzliche Kabelschutzrohre zu verlegen.

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In der bestehenden Kabeltrasse ist kein Platz mehr für das neue Kabel, dass im Rahmen des FTS Ausbaus eingezogen werden soll. Aus diesem Grund werden über eine Gesamtlängt von 85 Metern drei neue Kabelschutzrohre eingebaut.


Im ersten Schritt wird die Strasse in den markierten Bereichen aufgebrochen. Um Anwohner, Fussgänger und den Strassenverkehr nicht zu sehr zu beeinträchtigen, wird die Baustelle in mehrere Abschnitte aufgeteilt. Das bedeutet, dass die Strasse und der Gehweg nicht in einem Schritt über die Gesamtlänge der Baustelle von 85 Metern aufgebrochen werden. Fusswege und Garagenausfahrten sind während der Arbeiten mit Stahlplatten und Aluminium Fussgängerbrücken abgedeckt. 


Nachdem der Belag geschnitten und die Strasse aufgebrochen worden ist, wird der Aushub gemacht. Der Asphaltbelag und der Aushub werden mit dem Muldenkipper abtransportiert und in Mulden entsorgt. Der Aushub kann nicht als Füllmaterial verwendet werden, da dieser zu viel Inertstoffe enthält (zum Beispiel alte Ziegel oder Bachsteine, Betonabbruch und dergleichen). Während der Aushubarbeiten wird festgestellt, dass in dem Graben bereits eine Kanalisationsleitung verläuft, die nicht beschädigt werden darf.


Ist der Graben ausgehoben, werden drei Kabelschutzrohe K 55 über eine Grabenlänge von circa 85 Meter eingebaut. Somit werden auf der Baustelle in Aarau insgesamt 255 Meter Rohr verbaut. In diese Schutzrohre wird dann später die Glasfaser eingezogen.


Im nächsten Schritt werden die Rohre verlegt und montiert (verbunden). Zunächst werden die Endkappen entfernt, und das Ende des Rohrs wird eingefettet, damit sich das Anschlussrohr besser verbinden lässt. Im letzten Schritt wird das Rohr bis zur angezeichneten Markierung in die Muffe eingeführt. Zur selben Zeit werden die Rohreinführungen der neuen Kabelkanalisation in den bestehenden Kleineinstiegschacht (KES) verputzt.


Nachdem die Rohre verlegt sind, muss der Graben wieder aufgefüllt werden. Zum Schutz werden die Rohre mit feinkörnigem Leitungssand überdeckt. Im Anschluss wird der Graben mit Kies aufgefüllt. Zum Schluss wird eine Lage Strassenkies aufgeschüttet, damit der Strassenbelag wieder eingebaut werden kann.


In einem Zwischenschritt wird bei einer Füllhöhe von 30 Zentimetern ein Leitungsband eingelegt. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt die Strasse wieder aufgebrochen wird und man während der Aushubarbeiten auf das Leitungsband stösst, ist sofort erkennbar, dass unterhalb dieses Bandes Leitungen verlaufen und Vorsicht geboten ist.


Die Stahlplatten, die in der Zwischenzeit den Gehweg für die Fussgänger abdecken, müssen entfernt werden, damit auch hier die Leitungsumhüllung und die Fundationsschicht eingebaut werden kann. Das Abheben der Stahlplatten erfolgt mit einem Bagger. Die zum Anheben verwendete Kette verfügt am Ende über einen Kipphaken, mit dem die Stahlplatten an der Kette fixiert und angehoben werden können.


Da der Gehweg im Rahmen der Aushubarbeiten teilweise mit aufgebrochen wird, muss dieser am Ende der Bauarbeiten vollständig wiederhergestellt werden. Das bedeutet, auch wenn nur ein Teil des Gehweges durch die Arbeiten beschädigt wird, muss der Gehweg als Ganzes wieder instand gesetzt werden.

Die Baustelle wird von zwei bis drei Leuten ausgeführt. Die Dauer der Bauarbeiten beläuft sich auf eine Woche. Eine weitere Woche wird zur Wiederherstellung des Belages benötigt.


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