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05.08.2021  /  Larissa Mihalik
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E-Geschäftsfahrzeuge – Wichtiger Schritt für E-Mobilität @cablex.

E-Autos für cablex Mitarbeitende und ein neuer Geschäftsbereich bei IBS, der Ladestationen installiert.

Elektromobilität ist im Trend wie noch nie zuvor. Auch cablex leistet einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung. Rund 60 Geschäftsfahrzeuge wurden durch den elektrobetriebenen Škoda Enyaq iV ersetzt. Wir haben zwei Mitarbeitende gefragt, weshalb sich ein Wechsel für sie lohnt.

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cablex ist verantwortlich für die Planung und die Installation von E-Ladestationen. Wir bieten den Kundinnen und Kunden ein offenes System an, das sehr produkteneutral ist und in das Energiemanagement mit eingebunden werden kann.


Aus welchem Grund habt ihr euch entschieden, auf ein Elektroauto umzusteigen?

Sven Schuler: "Ganz klar der persönliche Fussabdruck. Ich habe Zuhause bereits eine Photovoltaik Anlage, was einer Anschaffung von E-Autos natürlich noch mehr zugutekommt. Der langfristige Wechsel zur Elektromobilität ist mein persönlicher Beitrag an eine CO2-neutrale Zukunft. Zudem habe ich ein grosses Interesse an der Technik und ihrer Weiterentwicklung in der Zukunft. Ich sehe zudem ein grosses Potenzial für cablex, dieses Thema noch mehr voranzutreiben."

Christof Reimann: "Ich habe mich vorgängig intensiv über das Modell informiert und den Škoda Enyaq iV genau unter die Lupe genommen. Der Škoda ist ein qualitativ hochwertiges Auto. Zudem stimmt für mich das Preis-Leistungs-Verhältnis. Natürlich hat der Nachhaltigkeitsaspekt auch zu meiner Entscheidung beigetragen."

Der Grund für einen Wechsel liegt auf der Hand. Der Enyaq iV ist auf der einen Seite ein stylischer moderner SUV, aber eben auch eine Möglichkeit, die CO2-Emissionen zu minimieren und den Klimazielen näher zu kommen. Nichtsdestotrotz gehen die Meinungen über Elektroautos noch immer stark auseinander.

Ein Grund dafür könnte die Herstellung der Batterien sein. Insbesondere der Abbau und die Herkunft des Metalls "Kobalt" steht in den Schlagzeilen. Auf der anderen Seite wird aber auch viel investiert, beispielsweise in die Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Akkus, die ebenfalls in Elektroautos eingesetzt werden. Ausgediente Akkus werden bereits heute in Elektrospeichern als Second-Life-Akkus eingesetzt.

Hinsichtlich Ladeinfrastruktur ist Norwegen der absolute Spitzenreiter. Deutschland, Frankreich und die Schweiz verfügen ebenfalls über ein sehr gut ausgebautes Netz an Ladestationen, danach folgen die übrigen zentral-europäischen Länder. Im Osten Europas hingegen steckt der Ausbau der Charging-Stationen noch in den Kinderschuhen. Das Argument "Ladeinfrastruktur" ist für diejenigen, die in der Schweiz leben und arbeiten, vor allem ein Grund, sich für ein elektrisches Fahrzeug zu entscheiden.

Sven, was muss alles abgeklärt werden, damit überhaupt eine Ladestation zuhause installiert werden kann?

"Natürlich kann man ein Elektroauto heutzutage fast an jeder Raststätte entlang der Autobahn in der Schweiz aufladen. Über Apps sind alle Ladestationen in Europa ersichtlich. Wenn man aber ein elektrobetriebenes Geschäftsfahrzeug besitzt, ist eine installierte Ladestation zuhause ein Muss. cablex unterstützt hier Mitarbeitende und externe Kundinnen und Kunden, sei es bei der Abklärung mit dem Home-Check oder auch bei der Installation der Wallbox.Was vorgängig sicherlich abgeklärt werden muss, ist eine Machbarkeitsprüfung durch ein Elektrizitätswerk bezüglich der Netzkapazität. Es muss beispielsweise geprüft werden, ob genügend Strom geliefert werden kann."

"Darauf folgt ein technisches Anschlussgesuch und je nachdem ist auch eine Einwilligung des Stockwerkeigentümers oder der Stockwerkeigentümerin oder eine Abklärung mit der Verwaltung notwendig. Danach folgt die Installation und die Inbetriebnahme der Ladestation durch cablex (CX-IBS-INF). Dieser Service wird sowohl internen Mitarbeitenden als auch privaten Kundinnen und Kunden angeboten."

Christof, wie lange dauerte es bei dir, die Ladestation zu integrieren, und wer hat die Kosten übernommen?  

"Hier kommt es darauf an, wie schnell das Elektrizitätswerk ist. Bei mir dauerte es um die drei bis vier Wochen, bis ich die Bewilligung hatte, die Ladestation zu bauen. Ich empfehle hier eine frühzeitige Anmeldung und eine entsprechende Planung."

"Zudem kann es durchaus sein, dass es bei Mietwohnungen länger dauert, da je nachdem noch diverse Abklärungen getätigt werden müssen. Die Installation einer Ladestation selbst dauert etwa einen halben Tag. Der Konzern Swisscom beteiligt sich monatlich mit einem fixen Beitrag an die Stromkosten und die Kosten für die Ladestation."

Viele bemängeln die kurze Reichweite bei einem Elektroauto. Sven, was ist deine Meinung dazu, und wie ist die Reichweite beim Enyaq iV. Ist es überhaupt für einen Arbeitsalltag geeignet?

"Die Reichweite beim Enyaq iV beträgt 300 bis 500 Kilometer. Das Fahrverhalten spielt dabei eine entscheidende Rolle. Anders als bei einem Verbrenner wird auf der Autobahn mit konstanter Geschwindigkeit mehr Strom verbraucht. Meiner Meinung nach ist eine solche Einsatzdistanz völlig ausreichend."

Die Rolle von cablex.

cablex ist verantwortlich für die Planung und die Installation von E-Ladestationen. Wir bieten den Kundinnen und Kunden ein offenes System an, das sehr produkteneutral ist und in das Energiemanagement mit eingebunden werden kann. Weiter pflegt cablex wichtige Partnerschaften, um gemeinsame Interessen zusammenzuführen.

Mit cablex hat man einen zuverlässigen und starken Partner an seiner Seite. Sei es im Bereich Elektromobilität oder dank des langjährigen Know-hows im Tiefbau, DC-Ladestationen (Direct current) Outdoor zu erschliessen. Wir beraten unsere Kundinnen und Kunden im Bereich Last- und Energiemanagement, denn dies sind Schlüsselfaktoren für die optimale Planung der Infrastruktur.

Swisscom und cablex erreichen mit diesem Projekt einen wichtigen Meilenstein in ihrem Bestreben für mehr Nachhaltigkeit. Ziel ist es, weitere Geschäftsfahrzeuge durch E-Autos zu ersetzen und die CO2 Emissionen kontinuierlich zu reduzieren.

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