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21.06.2019  /  Carolin Primerova
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Schachtumbau - damit das schnelle Internet kommen kann.

Der Ausbau des Glasfasernetzes ist in vollem Gange, und immer mehr Haushalte werden an das "schnelle Internet" angeschlossen. Da bei cablex "alles aus einer Hand" kommt, schaffen unsere Monteure aus dem Werkleitungsbau mit dem Umbau der Kleineinstiegsschächte die Voraussetzungen für die Installation der schnellen Internetverbindung.

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Im Rahmen des Netzausbaus werden die Glasfaserkabel bis zum Schacht in der Strasse eingezogen (Fiber to the Street), das letzte Stück vom Schacht bis zum Haushalt wird mit einem Kupferkabel übertragen. MicroCans (MCans) übertragen im Schacht das Signal vom Glasfaser auf das Kupferkabel. Zur Installation und Wartung der MCan oder zur Behebung von Störungen, muss der Schacht, in dem sich die MCan befindet, jederzeit zugänglich sein. Das ist erst durch den Schachtumbau gewährleistet. Vor dem Umbau, war der Zustieg von Erdreich überdeckt. Nach dem Umbau liegt der Schachtdeckel auf demselben Niveau wie die Strasse und kann einfach aufgedeckt werden.

Die Monteure des cablex Werkleitungsbaus bauen in diesem Zusammenhang Plattenschächte in Kleineinstiegsschächte (KES) um. Plattenschächte (PLS) sind vom Erdreich überdeckt. Der Einstieg ist nur nach der Entfernung des Erdreichs und der Betonabdeckplatten möglich. Die neuen Kleineinstiegschächte (KES) sind über einen rechteckigen Einstieg begehbar, der jeder Zeit ohne Bauarbeiten geöffnet werden kann. Dadurch wird der Einstieg in diese Schächte erheblich schneller und einfacher.

Zwei Möglichkeiten des Schachtbaus.

"Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten die Kleineinstiegsschächte zu installieren", erklärt Dario Ferretta, Projectmanager Construction am Standort Unterentfelden. Die erste Variante besteht darin, den Schachtrahmen erst auf Kalksandsteine zu stellen und dann den ganzen Rahmen zu betonieren. 

Schacht mit Wandaufstockung

Der Vorteil dieser Bauweise ist, dass man nur einmal Beton einfüllen muss, man benötigt jedoch mehr Kalksandsteine um den Rahmen zu positionieren. Die Herausforderung dieser Arbeitsweise liegt darin, den Schachtrahmen auf dem unebenen Untergrund an das Niveau der Strasse anzupassen.

Die zweite Variante des Schachtbaus sieht vor, zuerst eine Wandaufstockung zu betonieren, auf die im nächsten Schritt der Schachtrahmen aufgesetzt wird. Anschliessend werden die verbleibenden Hohlräume mit Beton verdichtet. Bei dieser Variante des Schachtbaus wird somit in zwei Arbeitsschritten betoniert – dafür benötigt man jedoch weniger Kalksandsteine, um den Schachtrahmen aufzustellen. 

"Beide Arbeitsweisen sind gleichermassen richtig", erklärt Ferretta. "Der Baustellenleiter entscheidet jeweils, welche Methode zur Anwendung kommt." Wichtig ist, dass der Deckel des Schachtes auf derselben Höhe liegt und dasselbe Gefälle hat wie der Strassenbelag, damit kein Klappergeräusch entsteht, wenn Fahrzeuge darüber fahren.

Die Tiefe des Kleineinstiegsschachts variiert
Die Grundvoraussetzungen für die Montage einer MCan sind eine Mindesttiefe des Grabens von 90cm und eine gerade Schachtseite, an der die MCan befestigt werden kann.

In den Schacht wird zudem eine Wasserfassung eingebracht. Das Betonrohr für die Wasserfassung wird mit einem Trennjäger zugeschnitten. Anschliessend wird der Pumpensumpf in der Mitte des Schachtes eingebaut und dient dazu, Wasser aufzufangen und komplett abzupumpen. Dies wird möglich, da der Boden des Schachtes mit Gefälle zum Pumpensumpf ausgebildet wird.

Nachschnitt

Der Nachschnitt

Im letzten Arbeitsschritt des Schachtumbaus wird, gemäss VSS Normen der Nachschnitt des Belags gemacht. Dieser Bereich des Belages wird erst ganz zum Schluss entfernt um den während der Umbauarbeiten weggebrochenen Untergrund aufzufüllen, zu verdichten und dann mit einer neuen Trag- und Deckschicht zu überziehen.Durch diese Massnahme soll die Bildung von Senken vermieden werden.

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