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03.12.2020  /  Martina Strazzer
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Unsere Fachkräfte von morgen.

Die Netzelektrikerlernenden im Umgang mit der Glasfasertechnik.

Im November 2020 kamen die Lernenden im dritten Lehrjahr erneut im Bildungszentrum der BKW Energie AG in Kallnach zusammen, um am viertägigen überbetrieblichen Kurs (ÜK) der Netzelektrikerinnen und Netzelektriker mit Schwerpunkt Telekommunikation teilzunehmen. Geschult wurden im Kursteil TEL 3 die FTTx-Technologie und das Einzelfasermanagement. Der Kurs fand unter strenger Einhaltung des Covid-19-Schutzkonzeptes statt.

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Hier geht es zu den Impressionen vom ÜK TEL 3.


Theoretische Grundlagen.

Die Themenbereiche des dritten und letzten überbetrieblichen Kurses bauten unmittelbar auf die Inhalte des zweiten ÜK mit dem Thema Grundlagen Lichtwellenleiter auf. Das gemeinsame berufliche Lern- und Leistungsziel war das Verlegen, Montieren und Instandhalten von Kommunikations- und Datenkabelanlagen aus Glasfasern. Da später auf der Baustelle alle Handgriffe stimmen müssen, stehen bei den überbetrieblichen Kursen die praktischen Tätigkeiten im Fokus, die sehr sorgfältig nach Anleitung durchgeführt werden müssen.

Praktische Arbeiten im TEL 3.

Die Corona-Schutzmassnahmen zwangen leider alle Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer dazu, über die gesamten vier Ausbildungstage eine Maske zu tragen. Jede Lernende und jeder Lernende hatte ihren bzw. seinen eigenen Werkstattplatz zur Verfügung und konnte ohne Einschränkung alle praktischen Arbeiten durchführen. 

Diese bestanden unter anderem darin, die biegeoptimierten Kabel gemäss Montageanleitung vorzubereiten und korrekt in die Kassetten und Faserablagen einzuordnen. Danach wurden die Fasern gespleisst und die Kunststoffmuffe montiert. Bei der Kabeleinführung in die FIST-Spleissmuffe setzte man in diesem Kurs den Schwerpunkt auf die Gelabdichtung. Im ÜK 2 wurde die Kabeleinführung per Schrumpfschlauch an der Muffe abgedichtet. Bei den Spleissarbeiten trainierte man zum Beispiel die permanenten Fusions-Spleissverbindungen in einem Hausanschlusskasten (BEP – Building Entry Point). In einem BEP wird jeder Wohnung eine separate Spleisskassette zugeordnet.

Im Anschluss wurde die Aufschaltung der Endstellen (OTO), Verteiler (BEP) oder Hauptverteiler (OMDF) geschult. Dafür werden die Haupt- und Verteilschränke sowie Endstellen (OTO) an den vorgesehenen Standorten montiert und die Kabel in diesen Elementen eingespleisst. Die Endausführung besteht darin, die simulierte FTTH-Installation in der Wohnung mit Steckverbindern abzuschliessen. Dies erfolgt im OTO (Optical Telecommunication Outlet). Es kommen Aufputz- und Unterputzvarianten zum Einsatz.

Wichtige Qualitätsprüfungen.

Nach Abschluss der Montagearbeiten müssen zwingend verschiedene Kontrollarbeiten ausgeführt werden. Dazu gehört die Rotlichtkontrolle. Durch sichtbares Licht wird geprüft, ob eine installierte Glasfaserleitung zwischen zwei definierten Punkten durchgängig ist. Im Anschluss erfolgt eine Dämpfungsmessung. Die Dämpfung wird in Dezibel (dB) angegeben und misst die Leistungsfähigkeit der Komponenten eines Glasfasernetzes. Der dritte Messwert wird mit einem Optical Time Domain Reflectometer (OTDR) ermittelt. Diese Rückstreumessung ermöglicht eine ortsaufgelöste Darstellung der Ereignisse entlang der LWL-Leitungsstrecke.

Wir wünschen allen angehenden Netzelektrikerinnen und Netzelektrikern eine erfolgreiche restliche Ausbildungszeit und schon heute viel Glück beim Qualifikationsverfahren im Jahr 2021.

 

Mehr zu den ÜK unserer Lernenden finden Sie in folgenden Berichten:

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