www.cablex.ch
cablex AG | Tannackerstrasse 7 | 3073 Gümligen |

19.07.2021  /  Carolin Primerova
news

Wireline Netzbau Glossar.

cablex ist die Nummer 1 im Bau von Netzinfrastrukturen. Regelmässig berichten wir über unsere spannenden Projekte zu diesem Thema. Damit in Zukunft keine Fragen mehr offen bleiben, haben wir im "Wireline-Netzbau Nachschlagewerk" die wichtigsten Begriffe zusammengefasst und erklärt.

facebook Google Plus Whatsapp RSS


A

Abnahme

Abnahme

Kontrolle beziehungsweise Prüfung der gebauten Elemente (physische Abnahme) und deren Erfassung in den Systemen (logische Abnahme). Ziel ist es, dass bestimmte Qualitätskriterien erfüllt werden, damit die jeweilige Abnahme bestanden wird.
Ader

Ader

Einzelner, isolierter Leiter in Kupferkabeln (mehrheitlich, es gibt aber auch weitere Kabel aus anderen Werkstoffen, z.B. Bleikabel). Dieser kann Energie und Daten (Signale) mithilfe des elektrischen Stromes transportieren. Eine Ader in Kupferkabeln ist vergleichbar mit einer Faser in Glasfaserkabeln.

Aggregator (AGG)

Aggregator (AGG)

Equipment in der Zentrale. Von hier aus werden die Daten (Signale) von verschiedenen Technologien aggregiert und so konsolidiert, dass der Kunde die bestmögliche Geschwindigkeit an seinem Standort hat.
Anschluss

Anschluss

Eindeutig identifizierbare Leitung, über die entsprechende Dienstleistungen wie TV, Internet, Telefon bezogen werden können.

Aufschaltung

Aufschaltung

Aktivierung des Anschlusses in einer Zentrale und/oder Aufschaltung der OTO mittels Fusionsspleiss. Nach Aktivierung können bei einem beliebigen Provider entsprechende Abonnemente bezogen werden.

B

BEP-Report

BEP-Report

Der BEP-Report beinhaltet die Angaben für die korrekte Spleissung der Gebäudeverkabelung respektive des Inhousekabels an das Dropkabel der Netzbetreiberin.
Bobine

Bobine

Grosse Kabelrolle/Kabeltrommel.
Building Entry Point (BEP)

Building Entry Point (BEP)

Logischer Übergabepunkt der Glasfaserleitung zwischen Swisscom (Drop) und dem Hauseigentümer (Access, Inhouse). Synonym oft auch verwendet: HAK = Hausanschlusskasten → HAK optisch.
"Für die Dimensionierung des BEP ist die gesamte Anzahl der Nutzungseinheiten (NE) zu berücksichtigen. Als eine Nutzungseinheit zählt:

  • jede Wohnung (privat)
  • jedes Geschäft (Business)
  • jedes Gebäude (Gebäudereserve)

Sollte der BEP mit einem Splitter bestückt sein, ist das in der BEP-Dimensionierung zu berücksichtigen."
Ob Splitter im BEP oder im Schacht, ergibt sich aus der Anzahl NE. Bei P2MP ist der Splitter ab 12 Nutzungseinheiten im BEP.
Inhouseverkabelung und OTO-ID
Die Verantwortung der Netzbetreiberin endet mit der Ablage der Fasern in den entsprechenden Spleisskassetten und der darauf anzubringenden OTO-ID-Beschriftung. Ab diesem Punkt obliegt die Aufschaltung der Inhousekabel der Verantwortung des Bauherrn (→ EPG Fall).


C

Central Office (CO)

Central Office (CO)

Zentrale beziehungsweise Anschlusszentrale, in welcher die Teilnehmeranschlüsse auf entsprechenden Hauptverteilern mit der jeweiligen Technologie zusammenlaufen (Unterscheidung nach Glas und Kupfer).
Connectivity

Connectivity

Konnektivität respektive Verbindungen. Für Kunden sind dies angebotene Dienstleistungen, wie zum Beispiel Business VPN (Standortvernetzung), Swisscom Ethernet Services 2.0 oder Business Internet.

D

Definitive Inbetriebnahme FTTS

Definitive Inbetriebnahme FTTS

Die definitive Inbetriebnahme verläuft in mehreren Schritten. Im ersten Schritt, direkt vor der Umschaltung, wird der aktuelle Status der angeschlossenen Router mithilfe einer App überprüft. Im zweiten Schritt (nach der vierstündigen Unterbrechung) wird das Signal immer noch ausschliesslich über das bestehende Kupferkabel übertragen, doch jetzt wird die mCAN zwischengeschaltet (eingeschlauft). Konkret bedeutet dies, dass das Signal über die Kupferleitung zur mCAN und von der mCAN über das bestehende Kupferkabel bis zum Router geleitet wird. Während dieser Tests wird die mCAN über das bestehende Kupferkabel von der Zentrale mit Strom versorgt und nicht mehr über ein Aggregat. Mittels App kann man so feststellen, ob alle Kunden wieder am Netz sind.
Distribution Point (DP)

Distribution Point (DP)

Physischer Übergabepunkt (z.B. ein Schacht), in dem Glasfaserkabel (z.B. ein Drop- auf ein Feederkabel) gespleisst/zusammengeführt werden. Hierbei können auch verschiedene Anbieter/Werke zusammenkommen.
Drop (Dropkabel)

Drop (Dropkabel)

Kabelbereich zwischen DP (z.B. Schacht mit Muffe) respektive Feeder und Hausanschluss respektive BEP. Das Dropkabel wird auch als Verteilkabel bezeichnet. Der Begriff Drop wird hauptsächlich im Glasfaserbereich verwendet.

E

End of Life (EOL)

End of Life (EOL)

Auslaufmodell. Dies sind Produkte, Bauelemente oder Software, die vom Hersteller nicht mehr produziert oder unterstützt werden und daher nicht mehr lieferbar sind. Im Swisscom Business wird EOL auch für die "End Of Line"-Messung verwendet. Diese Leistungspegel-Messung wird nach "OTO-Ready" durchgeführt und ist die Schlussmessung der aktiven Leitung an der OTO-Dose.
Einstiegschacht

Einstiegschacht

Begehbarer Schacht.

F

Feeder (Feederkabel)

Feeder (Feederkabel)

Kabelbereich zwischen CO und DP (z.B. Schacht mit Muffe). Das Feederkabel wird auch als Stammkabel bezeichnet. Der Bergiff Feeder wird hauptsächlich im Glasfaserbereich verwendet.
Fibre to the Building (FTTB)

Fibre to the Building (FTTB)

Die Glasfaser wird bis in das Gebäude gebaut und endet dort auf einer mCAN (meist im Keller oder einem Technikraum des Gebäudes). Das Signal wird über die letzten Meter (von der mCAN bis in die Wohnung) über ein Kupferkabel geleitet.
Fibre to the Home (FTTH)

Fibre to the Home (FTTH)

Die Glasfaser wird bis in die Wohnung gebaut und endet dort auf einer OTO-Dose.
Der Ausbau erfolgt entweder über P2P oder P2MP.
Fibre to the Mobile Site (FTTM)

Fibre to the Mobile Site (FTTM)

Die Glasfaser wird bis in das Gebäude mit einem Funkmast (Mobile Site) gebaut und endet dort auf einem OP. Für diese Anschlussart gibt es auch den Begriff FTTA "Fiber To The Antenna".
Fibre to the Office (FTTO)

Fibre to the Office (FTTO)

Die Glasfaser wird bis in das Gebäude gebaut und endet dort auf einem OP. Dies ist das Glasfasernetz für Geschäftskunden.

Fibre to the Street FTTS)

Fibre to the Street FTTS)

Die Glasfaser wird bis in die Strasse (bis zu einem Schacht) gebaut und endet dort auf einer mCAN. Das Signal wird über die letzten Meter (von der mCAN bis in die Wohnung) über ein Kupferkabel geleitet.
Fibrespot oder Grosswohnbauprojekt (GWP)

Fibrespot oder Grosswohnbauprojekt (GWP)

Überbauung und grössere Wohnparks ab 20 Nutzungseinheiten, welche mit Glasfasertechnologie erschlossen werden.
First Time Right (FTR)

First Time Right (FTR)

Fehlerfreie Produktion auf Anhieb. Das heisst, dass jede Tätigkeit vor Ort und in den jeweiligen Systemen beim ersten Mal und jedes Mal richtig ausgeführt wird.
Freileitung

Freileitung

Im Luftraum gebaute Leitung (Glasfaser oder Kupfer). Luftkabel für den oberirdischen Anschluss eines Gebäudes.
Faser

Faser

Hier Glasfaser. Die Glasfaser ist ein Lichtwellenleiter. Sie überträgt Informationen durch Lichtimpulse.
Funkmast

Funkmast

Dazu zählen Mobilfunkmasten oder Radio-TV-Sendemasten.

G

Glasfaser (LWL)

Glasfaser (LWL)

Die Glasfaser ist ein Lichtwellenleiter (LWL). Sie überträgt Informationen durch Lichtimpulse.
Glasfaserkabel/LWL-Kabel (GFK)

Glasfaserkabel/LWL-Kabel (GFK)

Ein Glasfaserkabel besteht aus mehreren Glasfasern (Lichtwellenleitern) und deren Schutzummantelungen, welche in 12er- oder 24-Bündeln zusammengefasst sind.

H

Hausanschlusskasten (HAK)

Hausanschlusskasten (HAK)

Übergabepunkt der Anschlussleitung zur Hausinstallation. Wird durch Swisscom verwaltet. Bei LWL wird auch der Begriff BEP verwendet.
Home Gateway

Home Gateway

Gerät, welches die Verbindung zwischen dem Heimnetz und dem Internet mit den verschiedenen Diensten herstellt (z.B. Swisscom Internet Router).

I

Identifikationscode der OTO (OTO-ID)

Identifikationscode der OTO (OTO-ID)

Gemäss technischer Richtlinie des Bundesamtes für Kommunikation BAKOM definiert. Beinhaltet die FTTH-Betreibernummer und ist eine eindeutig identifizierbare Nummer für jede Nutzungseinheit: 11-stelliger Code (v.xxx.yyy.yyy.c)

Inbetriebnahme

Inbetriebnahme

Entsprechende Infrastrukturelemente werden erstmalig in Betrieb genommen. Dies geschieht physisch (vor Ort) wie logisch (in den Systemen, in denen die physischen Elemente verwaltet werden). Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme können Kunden den Dienst eines beliebigen Providers beziehen.

J


K

Kabelrohr/Kabelschutzrohr

Kabelrohr/Kabelschutzrohr

Kunststoffrohre, die unterirdisch verlegt werden. Sie dienen dem Schutz der Glasfaser- und Kupferkabel und erleichtern den Kabelzug.

Kabelsonde

Kabelsonde

Kabeleinziehsystem, wobei ein Kabel an schwer zugänglichen Stellen mechanisch eingezogen wird.
Kabelzug

Kabelzug

Einziehen von Glasfaser- und Kupferkabeln in unterirdisch verlaufende Kabelrohre. Das entsprechende Kabel wird an einer Schnur befestigt und mechanisch in ein Kabelschutzrohr eingezogen.
Knotenpunkt

Knotenpunkt

Jedes Mobilfunknetz ist geografisch in viele wabenartig aneinandergrenzende Gebiete unterteilt: die so genannten Funkzellen. Man spricht daher auch vom zellularen Aufbau der Netze. Die Aufteilung in Funkzellen von begrenzter Grösse ermöglicht es, die beschränkte Anzahl verfügbarer Funkkanäle optimal zu nutzen.
Die Funkzellen werden von Mobilfunkbasisstationen versorgt. Diese bilden die Knotenpunkte der Netze. Bei der Planung der Mobilfunknetze geht es darum herauszufinden, wie eine optimale Versorgung ermöglicht wird beziehungsweise wo überall Basisstationen zu errichten sind.
Kupferkabel

Kupferkabel

Ein Kupferkabel besteht aus mehreren Adern, welche in ein- oder mehradrige Bündel zusammengefasst sind. Sie sind meist mit einem geeigneten Isolierstoff ummantelt und verstärkt.
Kleineinstiegschacht (KES)

Kleineinstiegschacht (KES)

Begehbarer belagsebener Schacht.
Kontrollschacht

Kontrollschacht

Kleiner Schacht für Durchzug der Kabel.

L

Leitungsabschnitt (LA)

Leitungsabschnitt (LA)

Abschnitt einer Ader (Kupfer) oder Faser (Glasfaser) eines Kabels zwischen zwei Schaltstellen (Start- und Endpunkt).
Bei Adern zum Beispiel zwischen Verteiler und Überführungspunkt (UP).
Bei Fasern zum Beispiel zwischen Muffe und BEP.
Leitungsband

Leitungsband

Werden Kabelrohre verlegt, werden sie mit Leitungsband bedeckt. Bei einer Füllhöhe von 30 Zentimetern wird ein Leitungsband eingelegt. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt die Strasse wieder aufgebrochen wird und man während der Aushubarbeiten auf das Leitungsband stösst, ist sofort erkennbar, dass unterhalb dieses Bandes Leitungen verlaufen und Vorsicht geboten ist.
Leitungsverlauf (LV)

Leitungsverlauf (LV)

Einheit, welche aus einem oder mehreren Leitungsabschnitten besteht.
LOS

LOS

Optimale Zusammenfassung für den Bau von Rollout-Teilgebieten. Ein LOS besteht aus MAZen und MIZen.
Luftkabel

Luftkabel

Ein Luftkabel ist ein auf einem Freileitungsmasten montiertes, elektrisch isoliertes Kabel.

M

Makrozelle

Makrozelle

Zusammenfassung einzelner MIZen, welche mit demselben Stammkabel versorgt werden.
Mast

Mast

Senkrecht stehender Träger (meist aus Holz), der für den oberirdischen Leitungsbau verwendet wird.
Micro Copper Access Node (mCAN)

Micro Copper Access Node (mCAN)

Die mCAN oder micro CAN ist eine aktive Komponente für die optisch-elektrische Signalumwandlung, welche bei der Technologie FTTS oder FTTB eingesetzt wird. Das geschieht in der mCAN: Das optische Signal (Lichtsignal), das über die Glasfaser im Schacht eintrifft, wird von der mCAN in einen elektrischen Impuls umgewandelt. Der elektrische Impuls wird auf das Kupferkabel übertragen und zum Wohnungsanschluss weitergeleitet.
Mikrozelle (MIZ)

Mikrozelle (MIZ)

Fläche mit einer definierten Anzahl von Gebäuden, die vom selben DP versorgt werden.
Muffe/Spleissmuffe

Muffe/Spleissmuffe

Verbindungssystem für das Spleissen von Adern (Kupfermuffen) oder Fasern (LWL-Muffen).
Multirohr

Multirohr

Rohrverband aus einzelnen Mini- oder Mikroröhrchen.

N

Netzbau

Netzbau

Der Überbegriff Netzbau beinhaltet die Planung, Projektierung, Ausführung und Wartung der Netzinfrastruktur.
Nutzungseinheit (NE)

Nutzungseinheit (NE)

Wohn- oder Geschäftseinheit innerhalb eines Gebäudes.
Nutzungseinheitsnummerierung (FLAT-ID)

Nutzungseinheitsnummerierung (FLAT-ID)

Die Nummerierung der einzelnen Wohnungen innerhalb eines Mehrfamilienhauses unterliegt einer Konvention, die auf der Richtlinie zur Wohnungsnummerierung des Bundesamtes für Statistik (BfS) basiert. Die sogenannte Flat-ID ist eindeutig definiert und je einer NE zugewiesen.
Netzarchitektur

Netzarchitektur

Technologieentscheid, mit dem entsprechende Gebiete erschlossen werden. Dabei kann nur eine Technologie vorliegen (z.B. Kupfer) oder aber auch ein Mix (Kupfer sowie FTTS/B und FTTH).

O

Optical Main Distribution Frame (OMDF)

Optical Main Distribution Frame (OMDF)

Optischer Hauptverteiler. Dieser steht meist in einem CO (Zentrale) und ist ausschliesslich für die Glasfasertechnologie vorgesehen.

Optical Telecommunications Outlet (OTO bzw. OTO-Dose)

Optical Telecommunications Outlet (OTO bzw. OTO-Dose)

Der OTO bezeichnet die optische Telekommunikationssteckdose und ist eine ortsgebundene Steckvorrichtung, an der das Glasfaser-Inhousekabel endet. Jeder OTO besitzt eine OTO-ID. Der OTO ist konzipiert für vier Ports (auch Optical Connector genannt) beziehungsweise vier Fasern. Dies bildet den Abschluss der FTTH-Erschliessung beim Kunden.
Optical Time Domain Reflectometry (OTDR)

Optical Time Domain Reflectometry (OTDR)

Die optische Reflektometrie (OTDR) ist ein Verfahren zum Messen und Testen von Lichtwellenleitern. Mit dem OTDR-Verfahren können Fehler in Glasfaserkabeln direkt erkannt und die Dämpfungswerte von Spleissungen und Steckverbindungen geprüft werden.
Optischer Überführungspunkt (OP)

Optischer Überführungspunkt (OP)

Glasfaserkasten im Gebäude (FTTO) oder im Mast (FTTM).

P

Passive Optical Network (PON)

Passive Optical Network (PON)

Optisches Zugangsnetz (Glasfasernetz), das im Bereich zwischen CO und OTO-Dose nur aus passiven Elementen wie zum Beispiel Kabel, Stecker, Muffe oder Splitter besteht und somit ohne Stromversorgung auskommt.
Patchkabel

Patchkabel

Patchkabel sind vorkonfektionierte Anschlusskabel. Diese gibt es in Glasfaser- spwie auch in Kupfer-Ausführung.
Pigtail

Pigtail

Faserstück mit einseitigem LWL-Stecker.
Plattenschacht

Plattenschacht

Erdvergrabener Schacht.
Point-to-Multi-Point (P2MP)

Point-to-Multi-Point (P2MP)

Bei der Punkt-zu-Multipunkt-Variante kommt es zum Einsatz von Splittern. Das heisst, die unterschiedlichen Glasfaserleitungen von den einzelnen Liegenschaften werden im Distribution Point (DP) auf eine einzelne Glasfaserleitung zusammengefasst und zur Zentrale geführt. Die Zusammenfassung wird im DP durch einen sogenannten Splitter vollzogen, der dafür ein lichtdurchlässiges Element aus Quarzglas nutzt. Es werden 16er- und 32er-Splitter eingesetzt.
Point-to-Point (P2P)

Point-to-Point (P2P)

Bei der Punkt-zu-Punkt-Variante werden ab der Swisscom-Anschlusszentrale (CO) zwei Glasfasern pro NE auf dem Feederkabel (Stammkabel) und vier Glasfasern pro NE auf dem Dropkabel (Verteilkabel) gebaut. P2P ist eine direkte Glasfaser-Verbindung von der Zentrale bis zur OTO-Dose (also das Gegenteil von P2MP)
Polarization Mode Dispersion (PMD)

Polarization Mode Dispersion (PMD)

Effektbezeichnung bei der sich Licht unterschiedlicher Polarisation verschieden schnell in einem Lichtwellenleiter ausbreitet.
Provisorische Inbetriebnahme FTTS

Provisorische Inbetriebnahme FTTS

Die provisorische Inbetriebnahme ist der Anschluss der mCAN an die LWL-Leitung. Damit die Funktionsprüfung (via App) gemacht werden kann, muss die mCAN mit einer externen Power Unit (Aggregat) provisorisch in Betrieb genommen werden.

Q

QS-App

QS-App

Die QS-App wird zur physischen Kontrolle eines Netzbauprojektes eingesetzt. Sie dient der Dokumentation und ist Nachweis der ausgeführten Qualität der Arbeiten. Checklisten für jeden Prozessschritt erlauben ein gezieltes Tracking und gewährleisten die vorschriftsgemässe Ausführung.

R

Router

Router

Der Router (auch: Netzwerkrouter) ist, neben dem Modem, notwendig, um eine Verbindung zum Internet herstellen zu können. Dabei erhält der Router die vom Internetprovider eingespeisten und vom Modem übersetzten Daten, um diese als Internet-Signal an andere Endgeräte im Netzwerk – via WLAN oder LAN-Kabel – weiterzuleiten. Router sind nichts anderes als kleine Computer, deren spezielles Programm über den optimalen Weg für Informationen entscheidet.
Rapport BEP

Rapport BEP

Le rapport BEP comporte les informations qui permettent d'épisser correctement le câblage d'un bâtiment ou du câble Inhouse au câble drop (ou câble de descente) de l'opérateur.

S

Schacht

Schacht

Erdbauwerk, welches Netzkomponenten (z.B. Kabel, Muffe, mCAN) enthält.
Einstiegschacht ES Begehbarer Schacht.
Kleineinstiegschacht KES Begehbarer belagsebener Schacht.
Kontrollschacht KS Kleiner Schacht für Durchzug der Kabel.
Plattenschacht PS Erdvergrabener Schacht.
Spleissreport

Spleissreport

Informationen über die Verbindung zwischen ankommenden und abgehenden Aderpaaren beziehungsweise Fasern einer bestimmten Spleissung in tabellarischer Form.
Spleissung

Spleissung

Nichttrennbare Verbindung (Schweissung) zweier Adern (Kupfer) oder Glasfasern.
Splitter

Splitter

Bauteil, welches eine Glasfaser auf zwei oder mehr weitere Fasern aufteilt. Der Splitter kann in einem optischen Überführungspunkt, einem optischen Verteiler, einer Muffe und so weiter eingebaut werden.
Stammkabel

Stammkabel

Das Stammkabel verbindet die Schaltstellen des Anschlussnetzes mit dem Hauptverteiler. Als Stammkabel wird deshalb auch der Kabelabschnitt von der Zentrale bis zur Einführung in einen DP mit einer Muffe genannt. Der Begriff Stammkabel wird im Kupfer- und im Glasfaserbereich verwendet.
Störung

Störung

Eine Störung ist ein unerwartet eintretendes Ereignis. Eine Störung kann zum Beispiel durch einen Serviceausfall, einen Fehler, Fremdeinwirkung (z.B. Baumaschinen), den User oder durch andere Ursachen entstehen.
Störungsbehebung

Störungsbehebung

Wiederherstellung der Leistung beziehungsweise der Services.
Switch

Switch

Der Switch analysiert den Datenverkehr und stellt eine Verbindung zwischen Geräten verschiedener LAN-Abschnitte her, die Informationen austauschen.
Switche erlauben eine vielfältige Anbindung an neue und bestehende Netzwerke und unterstützen sowohl Glasfaserleitungen als auch Kupferanbindungen. Sie können auch die Konvertierung von verschiedenen Verbindungen vornehmen. Die Geräte gibt es in verschiedenen Ausführungen, unter anderem auch mit Stromeinspeisungen mittels PoE.

T

Trägerkabel

Trägerkabel

Im Trägerkabel oder Tragseilluftkabel ist als Zugentlastung ein einzelnes Seil (meist Stahlseil) in den Kabelmantel eingebaut. Das Kabel hat einen Querschnitt, der an eine Acht erinnert. Hierbei bildet das Leiterbündel den unteren Kreis und – meist über einen kleinen Steg verbunden – das Tragseil den zweiten, meist kleineren Kreis. Beide sind von einem gemeinsamen wetter- und sonnenresistenten Kabelaussenmantel umhüllt.

U

Umschaltung (UMSA)

Umschaltung (UMSA)

Umschaltungen bedingen einen Unterbruch für die Kunden respektive die abonnierten Dienste und Services. Alle Abläufe sind darauf ausgerichtet, bei den Umschaltungen für die Kunden möglichst wenige und möglichst kurze Unterbrüche zu erzeugen.

V

Verteiler

Verteiler

Einrichtung zwischen Zentrale und Kunden, um die Stammkabel auf die zugehörigen Kabel zu verteilen.
Verteilkabel

Verteilkabel

Das Verteilkabel befindet sich im Bereich vom Distribution Point (ab einer Muffe) bis zu den Gebäuden (BEP). Der Begriff Verteilkabel wird im Kupfer- und im Glasfaserbereich verwendet (siehe auch Drop).

W

Wire

Wire

Single, insulated conductor in copper cables (majority, but there are also other cables made of other materials, e.g. lead cables). They can transport energy and data (signals) with the help of the electric current.
A wire in copper cables is comparable to a fibre in optical fibre cables.

X

XGS-PON

XGS-PON

XGS-PON ist FTTH. FTTH kann in Ausführung Point-to-Point (P2P) oder Point-to-Multipoint (P2MP) realisiert werden und die Dienste XGS, NG, BX und so weiter übertragen.                                            

X = 10 
G = Gigabit 
S = Symmetrical
-
P = Passive 
O = Optical 
N = Network
XGS-PON ist technologisch gesehen der nächste Schritt zu FTTH und FTTS. In der Konzeption ähnelt XGS-PON zu grossen Teilen FTTH. Der Unterschied ist, dass nicht mehr eine dedizierte Faser von der Zentrale bis zur OTO-Dose des Kunden gebaut wird. Ein Splitter in einer Muffe oder in einem BEP erlaubt es, das LWL-Signal aus der Zentrale von einer Faser auf 16 oder 32 Fasern zu splitten.


Y


Z

Zentrale

Zentrale

Zentrale beziehungsweise Anschlusszentrale, in welcher die Teilnehmeranschlüsse auf entsprechenden Hauptverteilern mit der jeweiligen Technologie zusammenlaufen (Unterscheidung nach Glas und Kupfer). (siehe CO)
cablex AG | Tannackerstrasse 7 | 3073 Gümligen | Telefon 0848 222 539 | cablex.info@cablex.ch