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23.06.2021  /  Martina Strazzer
news

cablex auf der Tour de Suisse.

Volle Konzentration auf die Technik.

In Europa werden nun viele Corona-Restriktionen gelockert. Dies betrifft auch den Eventbereich. Veranstaltungen, Konzerte und Sportanlässe erwachen langsam aus dem Dornröschenschlaf und das Leben findet zunehmend auch wieder ausserhalb des Homeoffice statt.

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Nico Lienhard: "Von dem Radrennen selbst, muss ich ehrlich gestehen, habe ich nicht allzu viel mitbekommen. Natürlich habe ich mir ein bis zwei Zieleinfahrten direkt live vor Ort angesehen, aber der Fokus lag auf der Stabilität der Internetleitungen."


Und ja, sie fand tatsächlich statt, die diesjährige Tour de Suisse 2021. Auch wenn der Anlass unter den Berichterstattungen über die Fussball-Europameisterschaft und das Gipfeltreffen der Staatsoberhäupter Biden und Putin nur einen kleinen Raum einnahm.

Nico Lienhard, Service-Spezialist bei cablex, begleitete seinen Kollegen Daniel Kern von Swisscom während der gesamten Tour, die vom 6. bis zum 13. Juni 2021 stattfand. Gemeinsam haben sie gewährleistet, dass die Internetleitungen für das SRF-Medienzentrum lückenlos funktionierten. Der im Drei-Tages-Rhythmus durchgeführte COVID 19-Test war ihr ständiger Begleiter. Die Tour de Suisse ist das wichtigste Radrennen der Schweiz und führt in acht Etappen über mehr als 1300 Kilometer durch alle Landesteile der Schweiz.

Sehr spannend, aber herausfordernd!

Grundsätzlich haben nur unsere zwei Techniker die Tour über die gesamten 13 Tage betreut. Unterstützung erhielten sie für die Aufbauarbeiten der einzelnen Etappen von lokalen Kollegen.

Nico Lienhard dazu: "Der Aufbau erfolgte immer in zwei Phasen. Jeweils ein paar Tage vor unserer Ankunft wurde ein lokaler FS Agent von cablex oder ein lokaler Elektriker vor Ort aufgeboten. Dieser hatte den Auftrag, die Kupfer-/Glasfaserleitungen vom Anschlusskasten zu den geplanten Standorten zu ziehen und die Leitungen zu testen.

Am Tag der Produktion kamen die Techniker aus der ersten Phase zu unserer Unterstützung wieder vor Ort an. Ziel war es, den TV-Compound sowie das Kommentatoren- und Zeitmessungs-Fahrzeug bis spätestens 12:00 Uhr online zu bringen. Dies war für mich immer der spannendste Moment, der die volle Aufmerksamkeit erforderte.

Da wir jeweils erst in der Nacht vor dem Produktionstag ankamen, war die Vorlaufzeit sehr gering und natürlich lief nicht immer alles glatt. So kam es zum Beispiel vor, dass die Übertragungswagen des SRF plötzlich an einem anderen Standort standen als in der Planung vorgesehen. Dann hiess es improvisieren!  (Das Bild oben zeigt, wie improvisiert werden musste, da nicht alle Router in ein Fahrzeug passten. Die Router sind mit Kupfer von Swisscom erschlossen und die blauen Kabel führen zu den grossen Übertragungswagen des SRF.)

Der ständige Standortwechsel machte die Sache sehr spannend, war aber auch herausfordernd. Wir fingen mit dem Aufbau täglich um 08:30 Uhr an, um alle Installationen bis 12:00 Uhr abzuschliessen. Gegen 18:30 Uhr war das SRF meistens mit der letzten Übertragung fertig. Dann hiess es abbauen und zum nächsten Standort fahren."

Die Technik vor Ort:

  • Accesspoint für die WLAN-Anbindung und LAN-Arbeitsplätze für das Medienzentrum der Journalisten inklusive einiger Büros
  • WLAN mit Accesspoint oder LAN-Kabel-Anbindungen für den TV-Compound, die Übertragungs-, Kommentatoren- und Zeitmessungs-Fahrzeuge

Mein persönliches Highlight.

Auch wenn Nico Lienhard schon an vielen Events für cablex im Einsatz war, so nimmt er doch bei jedem Anlass andere Highlights mit nach Hause.

"Von dem Radrennen selbst, muss ich ehrlich gestehen, habe ich nicht allzu viel mitbekommen. Natürlich habe ich mir ein bis zwei Zieleinfahrten direkt live vor Ort angesehen, aber der Fokus lag auf der Stabilität der Internetleitungen.

Es war für mich auch sehr spannend, dem SRF bei seiner Produktion zuzusehen. Es wird ein sehr grosser Aufwand betrieben, damit am Ende schöne Bilder entstehen. Ein Highlight in technischer Hinsicht war für mich zu sehen, wie die Übertragung der Bilder von den Motorrädern und Helikoptern zum TV-Compound funktioniert.

 

Es kreist ein Flieger in 7000 Metern Höhe während des Rennens über der Etappe, der Helikopter und die Motorräder senden ihr Signal direkt an den Flieger. Von dort wird es weitergeleitet an den TV-Compound. Beim TV-Compound steht eine 40 Meter hohe Gelenkteleskopbühne mit Satellitenschüsseln, die sich kontinuierlich nach dem Flieger ausrichten und das Signal empfangen."

Wir danken Nico Lienhard für seine spannende Berichterstattung von seinem doch nicht alltäglichen Einsatz für die diesjährige Tour de Suisse. Mal schauen, wohin es unsere engagierten und neugierigen Service-Techniker*innen als Nächstes verschlägt.

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