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cablex AG | Tannackerstrasse 7 | 3073 Gümligen |

16.12.2019  /  Carolin Primerova
news

cablex realisiert erstes Grossprojekt im Geschäftsfeld Verkehrstechnik.

Um einen sicheren und möglichst reibungslosen Verkehrsfluss zu gewährleisten, hat die Stadt Zürich Dienstabteilung Verkehr die Strategie Stadtverkehr 2025 entwickelt. Im Rahmen dieses Projektes sollen bis zum Jahr 2025 bei 400 städtischen Verkehrsregelungsanlagen die Steuergeräte sowie Teile der Aussenanlagen (Ampeln, taktile Fussgängerdrücker mit Vibra, etc.) ersetzt werden. Bei 210 Verkehrsregelungsanlagen darf die Siemens Mobility AG die Ausführung durchführen.

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cablex übernimmt als Partner von Siemens Mobility den Umbau der Aussenanlage und das Ersetzen des Steuergerätes. cablex realisiert damit im neuen Geschäftsfeld Verkehrstechnik den ersten Grossauftrag.


cablex übernimmt als Partner von Siemens Mobility den Umbau der Aussenanlage und das Ersetzen des Steuergerätes. cablex realisiert damit im neuen Geschäftsfeld Verkehrstechnik den ersten Grossauftrag.

In Zahlen ausgedrückt wird cablex in den nächsten vier Jahren 200 Steuergeräte ersetzen und circa 2800 Verkehrsampeln sowie taktile Fussgängerdrücker mit Vibra demontieren und wieder montieren. Die Realisierung der Umbauten erfolgt jeweils dienstags. Dies wurde für die gesamte Bauzeit von der Stadt Zürich Dienstabteilung Verkehr festgelegt.

Einer der vielen Standorte, an denen der Umbau realisiert wird, ist die Verkehrsregelungsanlage an der Kreuzung Basler-/Luggwegstrasse. Der Verkehrsknoten befindet sich direkt vor der stark befahrenen Europabrücke. An diesem Knotenpunkt 436, wie die Kreuzung auch genannt wird, hat cablex die bestehende Verkehrsregelungsanlage umgebaut. Davon betroffen ist das bestehende Steuergerät mit einem "Koordi-Teil" (Steuergerät mit Seitenteil) sowie 12 Masten mit der entsprechenden Beampelung.

Gute Vorbereitung gewährleistet reibungslose Installation.

Um einen reibungslosen Umbau der bestehenden Verkehrsregelungsanlage vor Ort sicherzustellen, muss die Materiallogistik gewährleistet sein. Dazu werden diverse Vorleistungen getroffen:

Das gesamte von Siemens Mobility gelieferte Material wird am Standort der Verkehrstechnik in Regensdorf aufbereitet. Alle Ampeln werden verkabelt und auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft. Des Weiteren muss kontrolliert werden, ob alle Masken (z.B. Abbieger-Pfeile) korrekt geliefert wurden und mit den Unterlagen der Dienstabteilung Verkehr übereinstimmen. Nach der Kontrolle werden die Ampeln angeschrieben und wieder verpackt.

Am Tag des Umbaus, müssen auf der Baustelle alle Teile der Anlage sofort installationsfertig sein, sodass sie nur noch dem richtigen Ort zugewiesen werden müssen und ohne Zeitverzögerung montiert werden können. Bei einem grossen Verkehrsknotenpunkt wie der Kreuzung Basler-/Luggwegstrasse benötigen drei Mitarbeitende für die Prüfung und Vorbereitung des Materials bis zu zwei Tage.

Der Umbau − schnell, professionell und fehlerfrei.

Die Herausforderung dieses Projektes liegt insbesondere darin, dass die Verkehrsregelungsanlage innerhalb eines Tages umgebaut werden muss. Wenn es die Situation erfordert, werden die Umbaumassnahmen über Nacht ausgeführt, damit sichergestellt werden kann, dass die Kreuzung um 16.00 Uhr des Folgetages wieder in Betrieb gesetzt werden kann.

Am Knotenpunkt 436 Basler-/Luggwegstrasse steht ein Steuergerät, das mit einem Koordinationsverteiler kombiniert ist. Der "Koordi-Teil" ist der Teil, an dem die Stich- oder Ringleitungen der einzelnen Koordinationskabel angeschlossen sind. Über die Koordinationsleitung erhält das entsprechende Steuergerät den jeweiligen Befehl von dem Verkehrsrechner. An Standorten, bei denen mehrere Koordinationskabel zusammenkommen, wird entweder ein separater Verteilerschrank erstellt, oder mit einem Steuergerät mit separatem "Seitenteil" kombiniert ("Koordi-Teil").

Es muss extrem sorgfältig gearbeitet werden, da eine Beschädigung des "Koordi-Verteilers" fatale Auswirkungen hat.

Unter Umständen kann die Unterbrechung des "Koordi-Teils" einen Ausfall mehrerer Verkehrsregelungsanlagen verursachen.

Exkurs: In der Stadt Zürich gibt es sieben Verkehrsrechner, die via Glasfaserkabel untereinander kommunizieren. Die 400 Verkehrsregelungsanlagen kommunizieren via Kupferkabel, die in der ganzen Stadt Zürich über das Koordinationskabelnetz verbunden sind.

Die Schwierigkeit im Bereich Aussenanlagen liegt darin, alles sorgfältig im Akkord zu demontieren und wieder zu montieren. Alle Konstruktionsteile müssen stimmen, alle Funktionen der Ampel müssen wieder angeschlossen werden. Es dürfen keine Fehler passieren. Um den hohen Qualitätsanspruch von cablex zu gewährleisten, kontrolliert der Projektleiter gleich nach der Fertigstellung die Arbeit des Monteurs. Auf diese Weise werden allfällige Fehler sofort erkannt und umgehend behoben.

Die Projektleiter und Monteure des cablex Verkehrstechnik-Teams haben im Los 1 sehr gute Arbeit geleistet, die Inbetriebnahme war bislang immer fehlerlos und zur Zufriedenheit von Siemens Mobility und der Dienstabteilung Verkehr der Stadt Zürich.

Das bestätigt auch Daniel Bärtsch, Leiter Intelligent Traffic Systems bei Siemens Mobility AG:

"Der getaktete wöchentliche Umbau der 200 Lichtsignalanlagen verlangt eine saubere Planung und konsequente Umsetzung in höchster Qualität. Es freut mich, dass wir auch in diesem Projekt mit cablex einen verlässlichen Partner haben, der dieselben Qualitätsansprüche lebt wie Siemens Mobility. Zudem schätze ich, dass wir am Standort Zürich gewissermassen Nachbarn sind und so kürzeste Kommunikationswege haben."

Der Rückbau.

Mit dem Umbau der bestehenden Verkehrsregelungsanlage auf das neue Steuergerät und die neuen Anlagenteile ist die Realisation des Verkehrsknotens noch nicht abgeschlossen. Die alten demontierten Anlagenteile werden entsprechend aussortiert. Dabei werden die Leuchtmittel aus den Ampeln entfernt, kontrolliert, gereinigt und sorgfältig verpackt und das alte Steuergerät wird soweit wie möglich wieder zusammengebaut. Erst wenn das zurückgebaute Material fertig aufbereitet und ins Lager des Kunden transportiert wurde und das nicht mehr benötigte Material fachgerecht entsorgt wurde ist der Einzelauftrag abgeschlossen.

Bei einer grossen Verkehrsregelungsanlage wie der Basler-/Luggwegstrasse war ein achtköpfiges Team im Einsatz. Davon waren zwei Monteure für den Austausch des Steuergerätes verantwortlich, vier für die Umrüstung der Aussenanlage und zwei für den Winkelmast mit der Überkopfbeampelung und der FLIR (Kamera für die Zählung).

Im Los 1/2019 werden im Zeitraum von Ende September bis 10. Dezember zehn Verkehrsregelungsanlagen umgebaut. Auch Giulio Panzera, Head of Sales Business Unit Infrastructure der cablex AG ist stolz auf das Vorzeigeprojekt und die verantwortungsvolle Rolle als Partner von Siemens Mobility.

"Der Umbau der Lichtsignalanlagen für die Stadt Zürich ist für cablex ein strategisch wichtiges Vorzeigeprojekt. Wir sind stolz dieses anspruchsvolle Vorhaben im Auftrag von Siemens Mobility ausführen zu dürfen. Als verantwortungsvoller Partner legen wir vor allem grossen Wert darauf, dass im Projekt die hohen Qualitäts- und Terminerwartungen von Siemens Mobility und der Stadt Zürich eingehalten werden", erklärt Giulio Panzera.

Ab dem 21. Januar 2020 beginnt der zweite Teil des Los 1/2020 bis Mitte Juni 2020. Danach folgt Los 2 2020 bis Ende Dezember 2020. Das Projekt läuft circa vier Jahre und wird somit Ende 2024 abgeschlossen sein.

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