Materialtransporte mit Hilfe von Drohnen.

Verschiedene Anwendungsfälle im Test.

Der Transport von Antennen und Zubehör ist gerade in unwegsamen Bergregionen schwierig, aufwändig und kostspielig. cablex testet daher im Moment Multikopter-Drohnen, die Lasten von 80–150 kg sicher und punktgenau auf den Bauplatz oder das Gebäude transportieren können.

20.07.2021
Autor Martina Strazzer

Erster Anwendungsfall.

Das Pilotprojekt, das mehrere Anwendungsfälle beinhaltet, wird mit dem italienischen Unternehmen FlyingBasket durchgeführt. Der erste Flug fand am 14. Juni 2021 in Graubünden statt. Die ferngesteuerte Drohne "Multicopter FB3", die mit einem automatischen Frachthaken ausgestattet ist, transportierte Funkmaterial mit einem Gewicht von circa 80 kg über eine Schlucht in Davos Wiesen, Jenisberg. Das Manöver gewährte den beteiligten Technikern eine hohe Flexibilität, da sie das Baumaterial sehr einfach aufladen und an einen Lieferpunkt neben dem Antennenmast platzieren konnten. Die "Mission" verlief nach den dafür festgelegten Bewertungskriterien erfolgreich.

Materialtransporte mit Hilfe von Drohnen.

Warum Drohnen-Einsätze?

cablex nimmt auf dem Gebiet hochleistungsfähiger ICT- und Netzinfrastruktur-Lösungen sowie der Planung und Umsetzung zukunftsträchtiger Smart-Infrastructure-Projekte schon heute eine führende Rolle ein. Um die Spitzenposition auszubauen, sind wir daran interessiert, neue Technologien und Entwicklungen zu testen und in unsere Arbeitsprozesse einfliessen zu lassen.

FlyingBasket ist ein Hersteller von Frachtdrohnen, der über grosse Erfahrung bei Lasttransporten bis zu 100 kg verfügt. Sie haben bereits eine grosse Anzahl erfolgreicher Drohneneinsätze in verschiedenen Ländern absolviert und ihre Professionalität bewiesen. Wir versprechen uns sehr viel von der Drohnentechnologie und sind BEREIT für die Zukunft!

Martin Müller, Leiter Portfolio & Business Steering bei cablex

cablex arbeitet in einem preissensiblen Bereich. Vor allem in abgelegenen Gebieten, in denen die Bevölkerungsdichte gering ist, sind die Fixkosten für die Optimierung der drahtlosen Netzwerke deutlich höher. Die Integration kosteneffizienter und nachhaltiger Methoden ist für cablex von entscheidender Bedeutung, um unter anderem einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.

Im Moment wird für den Transport von Antennenzubehör in Berggebieten oftmals ein Helikopter eingesetzt, oder unsere Techniker transportieren das schwere Material nach und nach zum Antennenstützpunkt. In anderen Bereichen werden Kräne benötigt, um Transporte durch enge Bauwerke oder für Installationsarbeiten auf einem Mast auf dem Dach eines Gebäudes zu ermöglichen.

Dies sind Einsatzbereiche, die zukünftig auch von Lastendrohnen übernommen werden könnten. Drohnentransporte können in relativ kurzer Zeit organisiert werden. Heute muss jedoch noch jeweils eine aktuelle Bewilligung vom BAZL (Bundesamt für Zivilluftfahrt) vorliegen. Ressourcen im Wireless Team können anderweitig eingesetzt werden, und die schweren Lasten müssen nicht mehr von Personen manövriert werden.

Erste Berechnungen zeigen, dass Drohnen sehr wirtschaftlich und umweltschonend eingesetzt werden können. In die Gesamtbetrachtung müssen aber auch Punkte wie Handling, Bewilligungen, Wetterverhältnisse oder Sicherheitsaspekte miteinbezogen werden.

Moritz Moroder, CEO Flying Basket, sagt zu den Pilotversuchen: "Wir schätzen den Mut und die Bereitschaft von cablex, den Status quo herauszufordern und eine innovative Lösung zu testen, die in Zukunft im Rahmen der täglichen Aktivitäten des Unternehmens eingesetzt werden kann."

Weitere Pilotversuche.

Die Pilotphase wird in diesem Jahr fortgesetzt. Zunächst erfolgt noch ein weiterer Drohnentransport mit Funkmaterial auf ein Gebäude. Im Herbst ist ein Materialtransport direkt zum Monteur auf die Antenne geplant. Dieser Versuch ist für uns ausgesprochen interessant, denn so könnte der schwere manuelle Transport des Antennenzubehörs auf den Mast durch unsere Netzelektriker*innen vereinfacht oder der Helikopter/Kran durch eine Drohne ersetzt werden.

Im Anschluss an die Pilotversuche werden wir alle Erkenntnisse auswerten und entscheiden, wie wir zukünftig im Bereich Wireless und für andere Anwendungsfelder im Unternehmen mit dem Einsatz von Lastendrohnen umgehen. Das Engagement von cablex für die Zukunft geht weiter, und wir verfolgen mit grosser Neugier, welche neuen Technologien in unseren Geschäftsfeldern implementiert werden können.

Phase out Füssli.

Die Zentrale Füssli nahe der Zürcher Bahnhofstrasse wird aufgelöst. Alle Kunden die von hier aus vernetzt sind, werden auf die umliegenden Knotenpunkte migriert.

Beratung, Beratung und nochmals Beratung auf der BEA.

cablex hat einen festen Platz auf dem Swisscom-Stand für alle Fragen zur Heimvernetzung.

Rollout in rund 180 Apotheken abgeschlossen.

Das Kundenversprechen von cablex wurde zu 100% erfüllt beim Rollout von Kassensystemen.

Verkehr.

Mit cablex eine zukunftsfähige Infrastruktur schaffen.

Freileitungstransport mit Drohnen.

Im dritten Pilotprojekt wurden Freileitungsmasten mit Lastendrohnen durch unwegsames Gelände transportiert. Ziel ist die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeitenden.

cablex im direkten Vor-Ort-Kontakt mit KMU-Kunden.

Nebst der technischen Installation des Kassensystems unterstützt cablex KMU-Kunden auch mit regelmässigem Support.

Kein Engadiner Skimarathon ohne cablex!

cablex baut die Internet-Infrastruktur beim Engadiner Skimarathon 2022. Unsere Techniker sind erfahren und sehr engagiert im Eventbereich tätig.

smart cablex.

In unseren Bereichen Smart Building, Smart City, Smart Construction und Innovation realisieren wir für Sie innovative und zukunftsträchtige Lösungen.

cablex Academy.

Die cablex Academy vermittelt Fachkompetenzen (Fachkenntnisse) in den Geschäftsfeldern Netzbau, Service und Installation. Den Schwerpunkt bildet dabei der Bereich Netzbau Telekommunikation.

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Und … Cut! – unsere sympathischsten Outtakes.

Uups! Manchmal läufts auf unseren Drehs nicht wie geplant. Diese lustigen Szenen wollen wir Ihnen nicht vorenthalten.

Volle Trassen ‒ 120 Tonnen Kupferkabel entfernt.

Die unterirdischen Kabelrohre in der Stadt Zürich sind voll. cablex hat 120 Tonnen Kupferadern aus den Trassen entfernt. Jetzt ist Platz für neue Glasfaserkabel.

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