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Mobilfunkversorgung für den höchsten Wohnturm im Kanton Bern.

Grossprojekt BäreTower.

In Ostermundigen entsteht mit dem BäreTower der höchste Wohnturm im Kanton Bern. Der Ingenieurbereich von cablex wurde bereits frühzeitig in die Planungsphase des Gebäudes involviert und wird die Inhouse-Mobilfunkversorgung sicherstellen. Die Fertigstellung und der Bezug des BäreTower sind für Frühling 2022 vorgesehen.

 

15.12.2020
Autor Martina Strazzer

Mobilfunkversorgung für den höchsten Wohnturm im Kanton Bern.

Warum eine Inhouse-Installation?

Die Installation von Antennen in öffentlichen Gebäuden kommt immer häufiger zur Anwendung. Einer der Gründe sind die Frequenzen, die immer höher werden und immer höhere Leistungen erfordern. Je höher die Frequenz ist, desto geringer ist die Reichweite. Eine Aussenantenne kann daher mit der hohen Frequenz nur noch eine relativ kleine Fläche mit einem schnellen Funknetzversorgen, und diese reicht häufig nicht mehr bis in das Gebäude.

Ein weiterer Grund für die zunehmende Nachfrage nach Inhouse-Installationen in öffentlichen Bauwerken und grösseren Bürogebäuden ist der moderne Fassadenbau. Heutzutage werden hauptsächlich Fensterfronten mit Dreifachverglasung verbaut, die sehr gut isolieren und vor Aussenlärm schützen. Diese tragen aber auch dazu bei, dass Mobilfunksignale nicht bis in die Innenräume gelangen.

Immer mehr Menschen nutzen Geräte, die Daten senden und empfangen. Durch den Anstieg des mobilen Datenverkehrs nimmt auch der Bedarf an Bandbreite zu. Dieser verdoppelt sich ungefähr alle anderthalb Jahre und muss gedeckt werden. Die Installation von Innen- und Aussenantennen wird daher immer wichtiger.

Der Engineering-Prozess.

cablex begleitet das "Neubauprojekt BäreTower" im Kanton Bern von der Projektvorbereitung über die Ausführung bis zur Projektnachbearbeitung. Bei der Projektvorbereitung werden die Anforderungen zusammen mit dem Kunden aufgenommen und das Volumen wird in einer Vorsimulation berechnet. Nach kundenseitiger Freigabe der Dokumentation können die Installationsarbeiten ausgeführt werden. In der Projektnachbearbeitung wird die Mobilfunkabdeckung mittels Messungen vor Ort kontrolliert und eine Schlussdokumentation erstellt.

Fakten zum Bauprojekt.

  • Hochhaus mit 32 Stockwerken und einer Höhe von 100 Metern
  • 27 000 m2 Geschossfläche oberirdisch
  • 1200 m2 Ladenfläche, 1300 mGastronomie, 5500 m2 Hotel, 2200 m2 Büro, 16 000 m2 Wohnfläche
  • 220 Tiefgaragenplätze

Die Projektvorbereitung mit iBwave.

In diesem Bericht stellen wir das Simulationstool vor, das unseren Projektleiterinnen und -leitern in der Projektvorbereitung wertvolle Dienste erweist. Mit der Projektmanagement-Plattform iBwave kann die Mobilfunkversorgung eines Gebäudes geplant werden. Es genügt ein Grundrissplan vom entstehenden Gebäudekomplex, um die Detailplanung der erforderlichen Antennen vorzunehmen.

Zunächst werden die Wände und Materialien definiert, um den Dämpfungswert zu ermitteln. Im Anschluss wird das Funksystem festgelegt. Heutzutage verwendet man UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) und LTE (Long Term Evolution)-Netze, also die dritte und vierte Generation. In Zukunft gewinnt das 5G-Netz immer stärker an Bedeutung. Entsprechend der aus dem Grundrissplan übernommenen Raumanordnungen werden Antennen und Funknetzteile im Tool platziert. Das Tool iBwave simuliert die Mobilfunkversorgung und die Signalstärke wird farblich angezeigt.

Die Farbskala reicht von der Farbe Lila über Rot, Gelb, Grün zu Dunkelblau und Schwarz. Die Farbe Lila zeigt eine Signalstärke von mehr als -40 dBm (Dezibel Milliwatt) an. Im roten Bereich liegt die Signalstärke bei -50 dBm, im grünen Bereich bei ca. -75 dBm und im blauen Bereich ist noch mit einer Stärke von bis zu -95 dBm zu rechnen. Die Farbe Schwarz würde nur noch eine Signalstärke von weniger als -100 dBm ausweisen.

Die farbliche Darstellung der Signalstärken zeigt in verschiedenen Grundrissen auf, wie sich die Mobilfunkversorgung nach Platzierung der Innenantennen im gesamten Gebäude verteilt. Mit dieser Simulation kann vor Baubeginn mit dem Bauherrn im Detail entschieden werden, wie viele Antennen an welchen konkreten Standorten später installiert werden sollen.

Im nächsten Jahr werden die geplanten Antennen für das 3G- und 4G-Funksystem im höchsten Wohnturm des Kantons Bern von den cablex Technikerinnen und Technikern eingebaut und in Betrieb genommen. Dann sind wir vonseiten Communications live dabei und berichten über die Installationsarbeiten.

Phase out Füssli.

Die Zentrale Füssli nahe der Zürcher Bahnhofstrasse wird aufgelöst. Alle Kunden die von hier aus vernetzt sind, werden auf die umliegenden Knotenpunkte migriert.

Beratung, Beratung und nochmals Beratung auf der BEA.

cablex hat einen festen Platz auf dem Swisscom-Stand für alle Fragen zur Heimvernetzung.

Rollout in rund 180 Apotheken abgeschlossen.

Das Kundenversprechen von cablex wurde zu 100% erfüllt beim Rollout von Kassensystemen.

Verkehr.

Mit cablex eine zukunftsfähige Infrastruktur schaffen.

Freileitungstransport mit Drohnen.

Im dritten Pilotprojekt wurden Freileitungsmasten mit Lastendrohnen durch unwegsames Gelände transportiert. Ziel ist die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeitenden.

cablex im direkten Vor-Ort-Kontakt mit KMU-Kunden.

Nebst der technischen Installation des Kassensystems unterstützt cablex KMU-Kunden auch mit regelmässigem Support.

Kein Engadiner Skimarathon ohne cablex!

cablex baut die Internet-Infrastruktur beim Engadiner Skimarathon 2022. Unsere Techniker sind erfahren und sehr engagiert im Eventbereich tätig.

smart cablex.

In unseren Bereichen Smart Building, Smart City, Smart Construction und Innovation realisieren wir für Sie innovative und zukunftsträchtige Lösungen.

cablex Academy.

Die cablex Academy vermittelt Fachkompetenzen (Fachkenntnisse) in den Geschäftsfeldern Netzbau, Service und Installation. Den Schwerpunkt bildet dabei der Bereich Netzbau Telekommunikation.

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Und … Cut! – unsere sympathischsten Outtakes.

Uups! Manchmal läufts auf unseren Drehs nicht wie geplant. Diese lustigen Szenen wollen wir Ihnen nicht vorenthalten.

Volle Trassen ‒ 120 Tonnen Kupferkabel entfernt.

Die unterirdischen Kabelrohre in der Stadt Zürich sind voll. cablex hat 120 Tonnen Kupferadern aus den Trassen entfernt. Jetzt ist Platz für neue Glasfaserkabel.

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