Mastinstallationen in Berggebieten.

Eindrucksvoll und spannend, aber auch aufwändig.

In der Schweiz haben wir wunderschöne Bergregionen, die Urlauberinnen und Urlauber zum Wandern und zum Skifahren einladen. Bei allen Aktivitäten ist das Handy unser täglicher Begleiter. Bergbahnen sind im Einsatz und Restaurants bewirten ihre Gäste. Der Netz-Empfang wird durch Mobilfunkantennen gewährleistet. Die Masten für die Antennen werden manchmal mit Helikoptern eingeflogen. Eine aufwändige, aber sehr spannende Aufgabe, die von unserem WIRELESS-Team koordiniert wird.

18.07.2021
Autor Martina Strazzer

Wir haben Daniel Müller, Mobilfunktechniker und Bau- und Projektleiter bei cablex, nach den grössten Herausforderungen bei der Mastinstallation mithilfe eines Helikopters befragt:

"Das Wetter ist eines der grössten Herausforderungen bei den Einsätzen in Bergregionen. Nach einer langen Planungsphase mit allen beteiligten Projektteilnehmenden, muss man sehr spontan entscheiden, ob der Einsatz am Ende funktioniert oder nicht. Gerade in den Bergen kann das Wetter schnell wechseln. Es ist von Vorteil, wenn einige Puffertage eingeplant werden, damit man auf allfällige Störungen reagieren kann."

Welche Planung beinhaltet eine so spektakuläre Mast- und Antenneninstallation?

"Das ist von Site zu Site unterschiedlich. Generell gilt: alles vorher gut anschauen, dokumentieren und besprechen. Wichtig ist, dass man vor Ort mit einer erfahrenen Metallbaufirma, die den Mast einfliegt, die detaillierte Ausführung bespricht. Mit dem Helikopterunternehmen wird der geeignete Aufladeplatz definiert und allfällige Bewilligungen müssen einholt werden.

Und natürlich ist die Abstimmung mit dem Montageteam ausserordentlich wichtig, damit in den wenigen Minuten der Mastinstallation alle Handgriffe sitzen. Jeder muss seine Aufgaben kennen und umsetzen. Denn eine Wiederholung so eines Einsatzes gibt es nicht."

To Dos der beteiligten Projektteilnehmenden.

cablex plant und koordiniert das Projekt und übernimmt vor Ort die Bauleitung. Der Metallbauer oder die Metallbauerin ist für die Installation aller Stahlteile wie Podest, Mast und Ankerpunkte verantwortlich. Der Masteinflug wird von der jeweiligen Helikopterfirma ausgeführt. Die Besonderheit beim Helikopter ist, dass er zwei Rotoren übereinander hat und somit grössere Lasten fliegen kann. Wieviel Gewicht befördert werden kann, hängt stark von der Höhe ab, in der geflogen wird. Daher muss der Mast in Bergregionen meistens in zwei Teilen eingeflogen werden.

Bei der eigentlichen Installation der beiden Mastteile befinden sich der Flughelfer oder die Flughelferin von der Helikopterfirma und zwei Monteure des Metallbauers oder der Metallbauerin auf dem Mast. Die spätere Montage der Antennen, Radio Units und Hochfrequenzkabel wird vom cablex-Team ausgeführt. Bei den Elektroanschlüssen und fiberoptischen Verbindungen sowie Glasfaserzuleitungen unterstützen regionale Elektrounternehmen.

Weitere Fakten zum Projekt:

Auftraggeberin für cablex:            Swisscom

Vorbereitungszeit:                         3 – 6 Monate

Bewilligung Mastbau:                    Verfahren läuft über die jeweilige Gemeinde/Kanton

Gewicht vom Mast:                       1. Mastteil ca. 850 kg, 2. Mastteil ca. 430 kg

Antenneninstallation:                    3G- und 4G-Antenne, 5G präpariert für die zukünftige Inbetriebnahme

Bei uns in der Schweiz wird der Helikopter als Transportmittel für Mobilfunkmasten in unwegsamen Geländen oder Bergregionen eingesetzt. Immer dann, wenn herkömmliche Transportwege nicht möglich sind. Daniel Müller spricht in seinem Gebiet von fünf bis zehn Einsätzen pro Jahr. 

Wir danken Daniel Müller für den kleinen Einblick in sein eindrucksvolles Einsatzgebiet und wünschen allen Kolleginnen und Kollegen weiterhin viel Erfolg bei ihren faszinierenden Projekten. Natürlich gilt gerade bei den Arbeiten auf dem Mast und in unwegsamen Regionen stets: SAFETY FIRST!

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